Zum Inhalt springen

Suchtvorbeugung mit Streetworking und mobiler Jugendarbeit

Jugendliche sollen aufgeklärt und unterstützt werden

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich setzt in Sachen Drogen und Suchtmittelmißbrauch voll auf Prävention: Vor wenigen Tagen starteten das Gesundheitsforum NÖ und das Land mit der mobilen Jugendarbeit im Jugendzentren Allentsteig. Demnächst werden auch die Jugendzentren in St.Pölten, Purkersdorf und Wiener Neustadt einbezogen. Begleitend dazu werden die Sozialarbeiter auch "Streetworking" durchführen, wo sie sich mit Jugendlichen direkt auf der Straße oder im Park beschäftigen. Betreut werden beide Projekte von der Fachstelle für Suchtvorbeugung. "Wir wollen die Jugendlichen in ihrem unmittelbaren Lebensbereich antreffen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, noch bevor sie Gefahr laufen, zu Drogen und anderen Suchtmitteln zu greifen", erläuterte heute Prof. Kurt Fellöcker, Leiter der Fachstelle für Suchtvorbeugung in St.Pölten. Besonders wollen sich die Sozialarbeiter der Persönlichkeit der Jugendlichen annehmen und sie über Drogen und Suchtmittel aufklären. Fellöcker: "Wir schrecken nicht ab, sondern wir klären auf und unterstützen die Jugendlichen bei Problemen aller Art." In Niederösterreich gebe es rund 1.500 Abhängige von illegalen Drogen, die Zahl stagniere aber. Größeres Problem sei derzeit die Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit. Fellöcker: "Hier sind immerhin fast 60.000 Niederösterreicher abhängig."

Finanziert werden die Projekte vom Land Niederösterreich und dem Gesundheitsforum NÖ.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK