Hostasch: Gesundheitsförderungspaket geschnürt-

Arbeitsprogramm des "Fonds Gesundes Österreich" präsentiert

Wien, 21. März 1999 (BMAGS).- Menschen am Arbeitsplatz und frauenspezifischen Gesundheitsprogrammen sind die Schwerpunktaktivitäten der Arbeit des "Fonds Gesundes Österreich" im heurigen Jahr gewidmet. Gesundheitsministerin Lore Hostasch unterstrich bei der Verabschiedung des Arbeits- und Budgetplanes durch das Kuratorium des Fonds die Wichtigkeit von Gesundheitsförderungsprogrammen: "Die Erhaltung, Förderung und Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung in einem ganzheitlichen Sinn und in allen Phasen des Lebens haben für mich gesundheitspolitisch oberste Priorität."****

"Die Aktivitäten des "Fonds Gesundes Österreich" sind der
zentrale Beitrag, um diese Ziele zu erfüllen", so die Gesundheitsministerin. Der "Fonds Gesundes Österreich" wurde im Rahmen des Gesundheitsförderungsgesetzes mit der Durchführung von Maßnahmen und Initiativen zur Gesundheitsförderung, -aufklärung und -information beauftragt. 100 Millionen Schilling stehen dafür jährlich zur Verfügung.

Diese Mittel werden nicht nur etablierte Vorsorgemaßnahmen auf Bundes-, Länder- und Gemeindeebene ergänzen, sondern sollen vor allem eine nachhaltig wirksame Struktur für die Gesundheitsförderung in Österreich schaffen. "In Organisationen, Vereinen, Institutionen, Gemeinden, Städten, Bundesländern etc. sollen PartnerInnen gewonnen werden, die gemeinsam in koordinierten Projekten nachhaltig an einer deutlichen Verbesserung der Gesundheitsförderung arbeiten," betonte Hostasch.

Neben der offensiven Förderung praxisorientierter Projekte
sollen auch innovative wissenschaftliche Vorhaben und Studien, wie z.B. in den Bereichen der Epidemiologie, Evaluation und des Qualitätsmanagementes, von dieser Initiative angeregt werden.

Der "Fonds Gesundes Österreich" setzt seine Schwerpunkte bei
sechs Hauptzielgruppen. Diese sind:

  • Kinder und Jugendliche
  • Menschen am Arbeitsplatz
  • Frauen in spezifischen Lebenssituationen (z.B. Schwangere)
  • ältere Menschen
  • chronisch Kranke
  • besonders gefährdete und benachteiligte Gruppen.

Die Gesundheitsförderung ist nicht nur in Österreich sondern
auch international eine sehr junge Initiative. Aus diesem Grund
wird der Fonds verstärkt auch im Bereich der Fortbildung und Professionalisierung von Projektwerbern und Multiplikatoren tätig werden. Schwerpunkte sollen bei Themen wie z.B. Projektmanagement und Sponsoring gesetzt werden.

"Eine gezielt eingesetzte Gesundheitsförderung ist ein entscheidender Beitrag für die Verhütung von Krankheiten. Jeder investierte Schilling ist gut angelegt", so Gesundheitsministerin Hostasch abschließend.

(schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSO/BMAGS