Neuer Volksopernchef Dominique Mentha im FORMAT-Interview: "Herr Wittmann, wir haben ein Problem."

Wien (OTS) - Im neuen FORMAT kritisiert der designierte Volksoperndirektor Dominique Mentha die von Bundestheater-Chef Georg Springer vorgeschlagene Budget-Verteilung als für sein Haus um 20 Millionen Schilling zu niedrig: "Ich fühle mich nicht berücksichtigt. Für mich ist nicht akzeptabel, daß das autonome Budget nicht hinterfragt wird.Georg Springer als künftiger Holdingchef müßte eigentlich einen möglichst objektiven Blick auf die drei Budgets werfen. Das tut er meiner Meinung nach zur Zeit nicht." Sollte der von Springer vorgeschlagene Aufteilungsschlüssel von Kunststaatsekretär Peter Wittmann akzeptiert werden, "dann haben wir", so Mentha in FORMAT, "ein Problem." Denn: "Es geht um zusätzliche 20 Millionen, die wir benötigen. 10 bis 12 Millionen davon für das derzeit kraß unterbezahlte Orchester." Jüngste Statements des Noch-Volksoperndirektors und designierten Burgtheaterchefs Klaus Bachler kommentiert Mentha so: "Ich hab's nicht gerne, wenn man mir in der Öffentlichkeit gute Ratschläge gibt, noch dazu, wenn sie handwerklich falsch sind. Es stimmt nicht, daß Schließtage einem Haus nichts bringen. Außerdem bin ich Bachler eigentlich zu Dank verpflichtet. Wenn er sagt, daß sein Spielplan nur durch Tourneen und Sponsoren finanziert werden konnte, sagt er ja genau das, was ich sage: Daß die Volksoper unterbudgetiert ist. Kunststaatssekretär Peter Wittmann im neuen FORMAT: "Wenn der Bachler in der Lage war, mit dem selben Geld eine normale Volksopern-Bespielung aufrecht zu erhalten, dann wird's der Mentha auch sein. Er will mehr Geld, und es gibt nicht mehr Geld. So einfach ist das."

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