FORMAT: Wiener Kommerzbank-Tochter der ungarischen Notenbank vor Liquidation

Vergebliche Käufersuche für verlustreiche Central Wechsel- & Creditbank AG

Wien (OTS) - Die Central Wechsel- & Creditbank AG (CW-AG), eine hundertprozentige Tochter der ungarischen Nationalbank, steht vor der Liquidation. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Laut FORMAT sind die seit eineinhalb Jahren betriebenen Versuche, für die Kommerzbank-Tochter der ungarischen Notenbank einen Käufer zu finden, bislang gescheitert. Als Gründe führt FORMAT den geforderten Kaufpreis von einer Milliarde Schilling sowie einen Abschreibungsbedarf durch uneinbringliche Forderungen von bis zu vier Milliarden Schilling an.

Die CW-AG setzte allein 1997 bei einer Bilanzsumme von 11,5 Milliarden Schiolling satte 247 Millionen Schilling in den Sand. Die Budapester Nationalbank mußte 260 Millionen zuschießen, um die Bilanz zu retten.

Laut FORMAT muß sich die ungarische Nationalbank von ihrer Wiener Tochter trennen, weil sie nach einer Änderung des Notenbankgesetzes im Jahre 1992 keine Auslandstöchter mehr besitzen darf. Die Deutsch-Ungarische Bank AG in Frankfurt wurde schon 1996 verkauft.

CW-AG-Chef Laszlo Lang hat laut FORMAT vor, die Bank unter Tilgung aller Verbindlichkeiten zu liquidieren, um dann "mit Würde aus dem Markt zu scheiden."

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