ÖVP-PFEIFFER: Nahversorgung in Stadlau gefährdet

Revitalisierung des Stadlauer Ortskerns dringend erforderlich

Wien (ÖVP-Klub) Eine Studie zur Revitalisierung des Ortskerns von Stadlau fordert der Vorsitzende des Planungsausschusses, VP-Gemeinderat Gerhard PFEIFFER, und unterstützt damit einen Antrag der ÖVP-Donaustadt in der Bezirksvertretung. Anlaß zu dieser Initiative ist die Tatsache, daß das Geschäftsleben in der Stadlauer Straße und am Genochmarkt vom Absterben bedroht ist. PFEIFFER: "Auch im Büro des zuständigen Stadtrats Vzbgm. Dr. Görg hat man die Notwendigkeit, etwas zu unternehmen, erkannt und Mittel für die Studie zugesichert."*****

Stadlau bildet neben Kagran den bedeutendsten der gewachsenen Ortskerne in Wien-Donaustadt. Während aber etwa entlang der Wagramerstraße große Veränderungen stattgefunden haben, hat sich Stadlau in den letzten Jahren kaum weiterentwickelt. Das soll nun anders werden. PFEIFFER fordert eine Überarbeitung des lokalen Verkehrskonzeptes sowie die Neuplanung und Errichtung der "Stadtmöblierung" nach dem Vorbild der äußeren Mariahilfer Straße:
"Durch neue Markthütten, verbesserte Beleuchtung, ein Fußwege- und Abstellplatzkonzept könnten wir die Attraktivität deutlich steigern."

Über viele Jahre hat die schlechte Parkplatzsituation das Geschäft erschwert. Mittlerweile gibt es Kurzparkzonen und die Kunden finden wieder Parkplätze vor. Im Vorjahr hat unmittelbar neben dem Ortszentrum ein großer Baumarkt seine Pforten geöffnet und bedroht mit seinem Angebot die Existenz von Handwerksbetrieben wie Elektriker oder Installateur.

Die "Stadlauer Kaufleute" haben das Problem schon vor Jahren erkannt und entsprechende Maßnahmen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Werbung gesetzt. Aber mit jedem Geschäft, das seine Türen schloß, hat sich die Breite des Angebots - der Branchenmix - und damit die Akzeptanz durch die Kundschaft weiter verschlechtert. Die Spirale drehte sich nach unten.

Von Seiten der Wiener Stadtplanung besteht großes Interesse am Erhalt der gewachsenen Strukturen in den Donaustädter Ortskernen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil bestimmte, weniger mobile Teile der Bevölkerung einfach angewiesen sind auf eine funktionierende Nahversorgung. Deshalb soll nun ein Konzept zur Verbesserung der Situation erarbeitet werden. Dabei wird es auch darauf ankommen, auf einen guten Branchenmix zu achten und Waren und Dienstleistungen anzubieten, die sich von denen in Super- und Baumärkten abheben.****

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