Keusch: Bezirk Amstetten wird beim Straßenausbau sträflichst vernachlässigt

B 123 - keine Realisierungsfortschritte durch NÖ-Verkehrsabteilung und Wirtschaftsministerium, "halbe Sachen" beim Ausbau der B 121

St. Pölten, (SPI) - "Papier ist geduldig - und offenbar auch die Landesverkehrsplaner in Niederösterreich. Obgleich die Umfahrung Pyburg-Windpassing seit mehreren Jahren im NÖ Landesverkehrskonzept in der Prioritätsstufe 1 gereiht ist, zeigen Landesverkehrsreferent Pröll, Landesbaudirektor Stipek und Wirtschaftsminister Farnleitner keinerlei Bemühungen, die Realisierung der Umfahrung im Zuge der B 123 zu beschleunigen. Ganz im Gegenteil wurden seitens des verantwortlichen Landesverkehrsreferenten Pröll sogar die Protestmaßnahmen der betroffenen Bevölkerung im November des Vorjahres, wo hunderte Bürger die B 123 für mehrere Stunden blockierten, negiert, eine Reaktion Prölls ist bis heute nicht erfolgt", kritisiert der Amstettner SP-Landtagsabgeordnete Eduard Keusch.****

Aussitzen und beschwichtigen - die gleiche Linie verfolgt der Landesverkehrsreferent offensichtlich auch im Zuge der notwendigen Ausbauten der B 121. Denn der nun beschlossene Ausbau der B 121 bis zum Weißen Kreuz ist nur eine "halbe Sache", die Strecke vom Weißen Kreuz bis zum Wirtschaftspark Kematen bleibt damit einspurig bestehen und ein gravierendes "Nadelöhr" für die ganze Region. Warum nicht in einem Gesamtpaket der Ausbau der B 121 zumindest bis zum Wirtschaftspark gemeinsam in Angriff genommen wird, bleibt in den Tiefen einer von Versäumnissen geprägten Verkehrspolitik des verantwortlichen Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll verborgen. Zu erwarten ist jedenfalls, daß wir uns in wenigen Jahren wieder im Wirtschaftsministerium anstellen müssen und den Abschnitt Weißes Kreuz bis Wirtschaftspark Kematen verlangen werden. Dann beginnt das ganze Prozedere erneut - und selbstverständlich mit höheren Kosten für die Bürger und Steuerzahler.

Jedenfalls wurden seitens des Verkehrsministeriums wurde den betroffenen Anrainern der B 123 die vollste Unterstützung zugesichert, Verkehrsminister Caspar Einem betonte, daß er im Rahmen seiner Mitsprachemöglichkeiten dafür eintreten werde, daß die Umfahrung Pyburg/Windpassing gegenüber anderen Ausbaumaßnahmen im Straßennetz vorrangig behandelt wird. "Es nützt uns wirklich nichts, wenn ohne Unterbrechung die Verantwortung von einer zur anderen Stelle abgeschoben wird. Landesverkehrsreferent Erwin Pröll muß beim zuständigen Wirtschaftsminister endlich eine bindende Zusage über Finanzierung und Realisierung der Umfahrung Pyburg-Windpassing erreichen. Dies ist auch für die notwendigen Grundablösen erforderlich, zumal einerseits wertvolles Bauland gebunden ist, andererseits schädlichen Spekulationen Tür und Tor geöffnet sind", so Abg. Eduard Keusch.
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