ARBÖ: Freisprechverordnung versendet

Wien (ARBÖ) - Der Text der Freisprecheinrichtungsverordnung ist gestern vom Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr versendet worden. Die Bundesländer haben nun im Rahmen des Konsultationsverfahren noch vier Wochen die Möglichkeit, Änderungen zu verlangen.

Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß die Verordnung in der vorliegenden Form bestehen bleibt. Im einzelnen sieht die Verordnung nach Mitteilung des ARBÖ vor:

das Handy ist mit einer Hand zu bedienen,

Mikro, Lautsprecher und Kabeln dürfen weder die
Sicht noch die Bewegungsfreiheit des Lenkers beeinträchtigen,

Telefonieren muß in der normalen Körperhaltung möglich sein,

Ohrhörer und am Kabel befestigte Mikrofone sind zulässig.

Der ARBÖ erinnert, daß ab 1. Juli Fahrzeuglenker während der Fahrt nur mehr mit Freisprechanlagen telefonieren dürfen. Im Stau oder am Parkplatz - also bei stehendem Fahrzeug - ist nach wie vor die Verwendung ohne Freisprechanlage möglich.

In den nächsten Wochen werden daher hunderttausende Fahrzeuglenker Freisprechanlagen kaufen. Die Verordnung ermöglicht nahezu alle am Markt angebotenen Anlagen. Der ARBÖ rät, nicht das billigste Produkt zu wählen. "Wie Tests gezeigt haben, gibt es große Unterschiede beim Einbau, bei der Bedienung und bei der Hörqualität", erklärt der Cheftechniker des ARBÖ Dipl.Ing. Diether Wlaka.

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