Zum Weltwassertag am 22. März

Bauvorhaben der NÖSIWAG im Jahr 1999

St.Pölten (NLK) - Zum bevorstehenden Weltwassertag am 22. März verweist die Niederösterreichische Siedlungswasserbau Gesellschaft (NÖSIWAG) darauf, daß im Vorjahr ein Investitionsprogramm für die nächsten 20 Jahre in der Höhe von 2,3 Milliarden Schilling vorgelegt wurde. Für das Jahr 1999 sieht das Bauprogramm der NÖSIWAG Investitionen von rund 200 Millionen Schilling, jeweils zur Hälfte für Neuanschlüsse und die Verbesserung der Versorgungssicherheit, vor. Mit Stand vom 31. Dezember 1998 versorgt die NÖSIWAG 448.000 Einwohner in 499 Katastralgemeinden und gibt über 1.298 Kilometer Rohrleitungen 22.050.000 m3 Wasser pro Jahr ab.

Im Süden und Südosten des Landes soll in Wienerherberg ein neuer Hochbehälter fertiggestellt, eine Verbindungsleitung im Raum Schwadorf - Kleinneusiedl - Enzersdorf an der Fischa geschaffen und mit der Donauquerung der Trinkwassertransportleitung bei Maria Ellend begonnen werden.

Im Marchfeld wird heuer ein neuer Tiefbehälter am Bisamberg fertiggestellt, mit einer weiteren Grundwassererschließung im Raum Weidendorf an der March begonnen und die Nitratentfernungsanlage Obersiebenbrunn nach dem Probebetrieb ans Netz gehen.

Im westlichen und nördlichen Weinviertel wird eine Verbindungsleitung von Goggendorf nach Röschitz bzw. über die neue Tullner Donaubrücke von Langenrohr nach Neuaigen errichtet. In Retz, Gnadendorf, Eichenbrunn und Pulkau wird dem Schutz lokaler Wasservorkommen verstärktes Augenmerk geschenkt.

Im Waldviertel wird im Raum Mörtersdorf ein Brunnen zur Versorgung der umliegenden Gemeinden und je eine Transportleitung in Jaudling und Jetzles sowie in Rosenau und Niederneustift errichtet.

Im NÖ Zentralraum schließlich wird mit dem Bau einer Transportleitung zur Versorgung von Atzenbrugg, Sitzenberg-Reidling und Würmla bzw. der Errichtung einer Anschlußleitung nach Zwentendorf begonnen. Im westlichen Tullnerfeld soll eine Verbindungsleitung von Furth nach Gemeinlebarn die Versorgungssicherheit erhöhen.

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