Görg: Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungen finden

Wien, (OTS) Bei der Pressekonferenz von Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg, der Wiener Umweltanwältin Dr. Karin Büchl-Krammerstätter und dem HL-AG-Projektleiter Dr. Norbert Ostermann wurde Freitag ein Mediationsverfahren zum Bau des Lainzer Tunnels präsentiert, das interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gibt, im Dialog mit zwei unabhängigen Mediatoren, offene Fragen zu klären, konstruktive Lösungen zu erarbeiten und eventuelle Ängste und Sorgen durch Information und Einbindung zu nehmen.

Das Mediationsverfahren geht auf eine gemeinsame Vereinbarung zwischen der Stadt Wien, der Wiener Umweltanwaltschaft und der HL-AG zurück, während der Bautätigkeiten am Lainzer Tunnel begleitende Maßnahmen zu setzen, um einen optimalen Ausgleich zwischen den Anliegen der Stadt Wien, der Wiener
Umweltanwaltschaft sowie den betroffenen Anrainern und der HL-AG
zu finden.****

Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg sagte dazu: "Es ist die Aufgabe der Stadt Wien, dafür Sorge zu tragen, daß die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gewahrt und ihre offenen Fragen beantwortet werden. Wir wollen und werden immer ein Ohr für die Anliegen der Wienerinnen und Wiener haben. Die Stadt Wien kann
dabei auf gute Erfahrungen mit verschiedenen Projekten zurückblicken, wie z.B. die neuen U- Bahnprojekte U1/Nord und
U2/5, Straßenprojekte wie B3 und B12b, die Gestaltung des Yppenplatzes und des Geländes der ehemaligen KDAG. Ich bin sicher, daß wir auch diesmal wieder im konstruktiven Dialog "gute" Lösungen finden."

Als Vertreterin der Interessen des Umweltschutzes stehen für die Wiener Umweltanwaltschaft die Aspekte der Störfallsicherung
und ein ausreichender Lärm- und Erschütterungsschutz im geplanten Mediationsverfahren sowie noch offen gebliebene Fragen im Vordergrund. "Wichtig ist für mich als Umweltanwältin, das Bestmögliche für Umwelt und Anrainer herauszuholen. Das geplante Mediationsverfahren erscheint mir das geeignete Mittel zu sein, dieses Ziel am effektivsten zu erreichen. Wir beschreiten damit einen neuen Weg, dessen Motto lautet: Weg von der üblichen Gewinner-Verlierer-Rollenverteilung hin zu einer win-win-Strategie", sagt Dr. Büchl-Krammerstätter.

Aus Sicht der HL-AG fügt sich das geplante
Mediationsverfahren perfekt in die seit dem Jahr 1991
durchgeführte Öffentlichkeits- und Informationsarbeit und ergänzt darüber hinaus die vorgesehenen baubegleitenden Aktivitäten wie Info-Center und Baustellenzeitung. Als wesentliche Zielsetzungen für das Mediationsverfahren definiert die HL-AG neben der verständlichen und leicht nachvollziehbaren Erklärung der Bauaktivitäten die transparente Vorstellung technischer Maßnahmen sowie die Errichtung funktionierender Informations- und Kommunikationsstrukturen für die direkt betroffenen AnrainerInnen. Projektleiter Dr. Ostermann ergänzt: "Es liegt im Interesse der HL-AG, während der Jahre der Projekterrichtung auf eine funktionierende Struktur der Bürgerinformation und der Anrainereinbindung zurückgreifen zu können, um sowohl über die jeweils aktuellen Arbeitsschritte informieren als auch im Falle
von negativen Entwicklungen unverzüglich reagieren zu können."

Nach der Präsentation der beiden unabhängigen Mediatoren, Mag. Claudia Kappacher und Harald Hittinger, wurde nochmals
betont, daß die Stadt Wien, die Wiener Umweltanwaltschaft und die HL-AG bitten, die an einer Teilnahme am Mediationsverfahren interessierten Personen sollten sich umgehend und bis 2. April 99
an die beiden Mediatoren wenden. Telefon/Fax: 796-7044, e-Mail:
kapp@magnet.at (Schluß) lei

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