Österreichs USA-Exporte steigen weiter

Ausfuhren 1998 um fast 20 Prozent zugelegt - US-Direkt- Investitionen in Österreich bereits über halbe Mrd Schilling

Wien (PWK) - Der Außenhandel zwischen Österreich und den USA entwickelte sich in den letzten Jahren hervorragend "und dieser Trend setzt sich weiter fort", berichtet die Nordamerika-Referentin der Wirtschaftskammer Österreich, Gudrun Hager. Österreichs Unternehmen nützen die ausgezeichnete Konjunkturlage der Vereinigten Staaten besonders gut und konnten ihre Marktposition weiter ausbauen. "Dies läßt sich vor allem daran ablesen, daß die Importe der USA aus aller Welt 1998 um 10 Prozent zunahmen, unsere Exportsteigerung dorthin aber fast 20 Prozent betrug", erklärt Hager. ****

Während die österreichischen Exporte um 19,7 Prozent auf 31,4 Mrd Schilling anstiegen, nahmen die Importe aus den USA nach Österreich nur um 4,4 Prozent zu und betrugen 44,2 Mrd Schilling. Österreichs Handelsbilanzdefizit mit den Vereinigten Staaten konnte 1998 somit um über 3 Mrd Schilling verringert werden. Zuwächse verzeichneten Österreichs Exporteure besonders in den wichtigsten Ausfuhrgruppen wie Spezialmaschinen, Fahrzeuge und Fahrzeugteile sowie elektrotechnisches Zubehör, führt Gudrun Hager aus.

Eine positive Entwicklung ist auch auf Investitionsseite zu verzeichnen. Die US-Direktinvestitionen in Österreich überschritten Ende 1998 die 500 Mio Schilling-Marke, so Hager. Die österreichischen Unternehmen investierten bis Jahresende rund 300 Mio Schilling in den USA. Ebenfalls angestiegen ist die Anzahl der österreichischen Niederlassungen und Vertretungen in den Vereinigten Staaten und liegt derzeit bei über 600.

Mit einem sensationellen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 5,6 Prozent im vierten Quartal 1998 hat es die USA geschafft, das dritte Jahr in Folge ein Wirtschaftswachstum von knapp 4 Prozent zu verzeichnen. Die Inflation ist auf ein Rekordtief gesunken, die Industrie investiert kräftig in neue Technologien und die Konsumenten kaufen weiterhin teure Produkte der Konsumgüterindustrie. Auch die aktuellen Arbeitslosenzahlen und Zinsraten sind die niedrigsten seit Jahrzehnten. "Aufgrund dieser Vielzahl von positiven Konjunktur-Faktoren sowie einer stabilen Euro-Dollar-Parität rechnen wir für 1999 sowohl im Außenhandel als auch bei den Investitionen mit weiteren Steigerungen", erklärt Hager.

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Mag. Gudrun Hager

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