Hostasch: "Smoke sucks! - Kampagne wird ausgebaut-

Aufklärung ohne erhobenen Zeigefinger

Wien, 19. März 1999 (BMAGS).- Im Rahmen der Geburtstagsparty anlässlich der erfolgreichen Bilanz des ersten Jahres der Anti-Rauchkampagne "Smoke Sucks!" kündigte Gesundheitsministerin Lore Hostasch an, die Aufklärungsarbeit bei Jugendlichen über die Gefahren des Rauchens weiter zu intensivieren. "Nicht der Zigarettenkonsum soll in der Gesellschaft als trendy und chic gelten, sondern die bewusst gelebte Nikotinabstinenz. Ich werde daher die im Vorjahr äusserst erfolgreich angelaufene Info-Kampagne für junge Leute unter dem Motto 'Smoke Sucks' weiterführen und ausbauen", erklärte Gesundheitsministerin Lore Hostasch. Der Schwerpunkt im heurigen Jahr liegt in der weiteren Ausbildung von Jugendlichen als Meinungsbildner. Ausserdem wird die Kampagne im Bereich von Funsportarten, Musikevents und medialen Auftritten im Kino und TV präsent sein.****

"Die Kampagne 'Smoke Sucks' wurde von Jugendlichen für
Jugendliche konzipiert und ist im ersten Jahr auf große Akzeptanz gestoßen. Ich freue mich, eine klare Erfolgsbilanz vorlegen zu können. Die Intention der Kampagne, in der Sprache und Bilderwelt der Jugendlichen auf die Gesundheitsgefährdung durch das Rauchen hinzuweisen, ist voll aufgegangen. Eine erste Evaluierung hat ergeben, dass über 80 Prozent der befragten Jugendlichen den Kampagnen-Slogan mit 'Rauchen ist ungesund, Rauchen ist uncool', assoziiert haben", berichtete die Gesundheitsministerin.

Die weiteren Erfolgsfakten: Bei insgesamt 231 Events konnten
160.000 Jugendliche direkt angesprochen werden. Der "Smoke Sucks" -Kinospot wurde von rund 1,5 Millionen Menschen gesehen.

Schwerpunkte 1999: Peergroupleader, Funsportarten, Clubbings

"Wir haben mit Funsport-Events, wie Beach-Volley-Ball
Turnieren, Streetsoccer-Bewerben oder Inline-Skating-Aktionen, die alle unter dem Motto 'Smoke Sucks' gestanden sind, in unserem
ersten Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir werden in diesem
Jahr die Arbeit intensivieren und mit einem neuen Eventteam noch stärkere Anti-Rauch-Impulse setzen. Unter der Devise "Smoke Sucks" sind unter anderem Snowboardcamps gemeinsam mit der Austrian Snowboard Association, sechs große Beachsoccer-Turniere und Skateboard-Veranstaltungen in allen neun Landeshauptstädten geplant. Ebenso wird die bei den Kids äußerst begehrte Merchandising-Schiene um T-Shirts, Baseballkappen und Sonnenbrillen erweitert. Besonders forciert wird die Ausbildung von jungen Leuten zu sogenannten "Peergroupleadern". Diese sollen gemeinsam mit den 475 Jugendlichen, die bereits heuer geschult wurden, die Funktion von Meinungsbildnern in Sachen Nichtrauchen bei Gleichaltrigen übernehmen.

"Ich will in der Aufklärungsarbeit nicht als Moralapostel und
mit erhobenem Zeigefinger auftreten. Die Jugendlichen sollen durch die Art der Kampagne von selbst motiviert werden, dem Glimmstengel abzuschwören. Damit will ich auch der zugrunde liegenden Intention der Kampagne 'Von Jugendlichen für Jugendliche' gerecht werden", so Gesundheitsministerin Lore Hostasch abschließend.

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