Figl-Stipendien im alten Landhaus überreicht

LH Pröll: Auf wesentliche Geschichtsphasen nicht vergessen

St.Pölten (NLK) - Wenn man heute immer wieder auf junge Menschen treffe, die mit dem Namen Leopold Figl nichts mehr anfangen können, so sei dies ein Zeichen für die heutige raschlebige Zeit. Gerade diesen Politiker dürfe man aber nicht vergessen und vor allem nicht die wesentliche Geschichtsphase, die Figl geprägt hat. Anlaß zu diesen Äußerungen von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bot die Überreichung der Figl-Stipendien an 120 Studierende im Marmorsaal des alten Landhauses in Wien. Die Überreichung wurde vom Landeshauptmann gemeinsam mit dem Präsidenten der Figl-Stiftung, Altlandeshauptmann Andreas Maurer vorgenommen, der Figls Leistungen in den ersten Nachkriegsjahren und seine Verdienste für den Aufbau der Republik hervorhob.

Insgesamt werden heuer rund eine Million Schilling Stipendiengelder aus der Figl-Stiftung und aus dem Unterstützungsverein ausbezahlt. Die Figl-Stiftung wurde 1962 aus Anlaß des 60. Geburtstages Figls ins Leben gerufen, der Unterstützungsverein wurde durch den Bauernbund nach dem 2. Weltkrieg reaktiviert.

Die heutige Generation sollte sich bewußt sein, daß sie es ist, die wiederum einen Aufbruch zu bewältigen hat, allerdings einen anderen als den zu Zeiten Figls. Dieser Politiker, ein volksnaher und zielbewußter Mensch, sei gerade heute ein Vorbild für die Jugend. Wissen sei heute mehr denn je gefragt, aber auch die Übernahme von Verantwortung, betonte Pröll.

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