ÖH: Gattringer "Schmutzkübel Wahlkampf eröffnet, wir werden uns aber nicht daran beteiligen"

Verwaltungsgerichtshof soll prüfen

Wien (OTS) "Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) hat im Rahmen der Selbstverwaltung der ÖH am Mai einen Beschluß im ZA herbeigeführt, indem der Computerankauf spät, aber doch genehmigt wurde" erklärt der Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerschaft, Wolfgang Gattringer. Er weist nochmals darauf hin, daß die Aufsichtsbeschwerde bereits am 26. November 1997 im BMWV eingelangt ist. Somit sei es schon ein wenig verwunderlich, daß der Bescheid des Wissenschaftsministerium just drei Monate vor den ÖH-Wahlen 1999 veröffentlicht wird. "Der Verdacht liegt wohl sehr nahe, daß sich hier BM Einem als Wahlkampfinstrument der Opposition mißbrauchen läßt" erklärt der Vorsitzende.

Gattringer betont ausdrücklich, die Computer zwangsläufig für die Erneuerung der Infrastruktur angekauft zu haben. Er weist gleichzeitig die Rücktrittsforderungen zurück und fordert die anderen Fraktionen der ÖH auf, wieder auf die Sachebene zurückzukehren. Es seien derzeit wichtigere Themen wie Semesterticket, Studienplanreform, Verbesserung der sozialen Lage der Studierenden usw. zu diskutieren anstelle von einem Computerkauf, der erstens fast 2 Jahre zurückliegt und zweitens bereits innerhalb der ÖH geklärt worden sei. In der Causa Computerankauf müsse eh ein unabhängiges Verwaltungsgericht entscheiden, da Gattringer Beschwerde gegen die Entscheidung von BM Einem eingelegt habe. Weiters sieht Gattringer sich und die Arbeit der ÖH in den letzten zwei Jahren bestätigt, da dies anscheinend den einzigen Kritikpunkt an seiner Arbeit darstellt.

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