Das Donaufestival an der Zeitenwende - kompromißlos und themenfixiert

LH Pröll: Markenzeichen Niederösterreichs an der Schwelle zum 3. Jahrtausend

St.Pölten (NLK) - Aktuell und innovativ wie nie zuvor ist das NÖ Donaufestival im heurigen letzten Jahr des 2. Jahrtausends: das Thema lautet "Die große Prophezeiungen", und es gibt nicht wenige als sechs Uraufführungen und 13 Österreich-Premieren. Womit das Festival im 11. Jahr seines Bestehens wie nie zuvor in der Lage sei, erläuterte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute vormittag anläßlich der Präsentation im Siemens-Forum in Wien, den Menschen Zukunftsangst zu nehmen und ihnen Hoffnung und Mut zu machen. Als das Donaufestival vor elf Jahren begann, war die geopolitische Lage, so Pröll, eine völlig andere, man habe mit dem Festival aber damals schon ein Ausstrahlen regionaler Impulse über die Grenzen hinweg beabsichtigt. Das Festival habe in der Folge neue Dimensionen erreicht, die auch Auswirkungen auf die Landespolitik hatten und sei geradezu zum Markenzeichen Niederösterreichs geworden. Die Internationalität des Festivals sei überaus wichtig und werde im kommenden Jahrtausend noch verstärkt. Das Donaufestival habe sich, ergänzt die in Niederösterreich für den Kulturbereich Mitverantwortliche Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop, stets an positiver Kritik aufgerichtet. Die Mehrspartigkeit habe sich als Erfolgsrezept bewährt, die Gesamtatmosphäre sei dank der Schauplätze überaus positiv. In all den Jahren habe das Donaufestival nichts von seiner Dynamik eingebüßt, meinte Prokop.

Der Veranstaltungsreigen läuft heuer vom 1. Juni bis 4. Juli in Krems und in St.Pölten. Nach vielen anderen Themenfahrten in den letzten Jahren bewegt sich das Festival heuer von der Vergangenheit in die Zukunft, es erweckt Interesse am Unbekannten, hat Mut zur Veränderung und ist offen für alles Kommende. Zur Einstimmung in das große Jahresthema gab es bereits Symposien, bei denen das Thema aus natur-, grenz- und religionswissenschaftlicher Sicht angegangen wurde. Neu im Programm ist ein "Native Festival" am 1. Juni, in dessen Verlauf sich Künstler auf Spurensuche begeben und die Bedeutung von Prophetien in alten Kulturen ausloten werden.

Am Tag der Eröffnung (11. Juni) wird das Festspielhaus St.Pölten zur Bühne für Jazz, Klassische Moderne und Programmusik. Beim "Tag der Uraufführungen" verbinden sich Werke einheimischer Advantgarde-Komponisten mit Tanz und literarischen Texten. Im Theaterbereich konzentriert sich das Festival auf exemplarische, österreichische und internationale Produktionen, darunter außergewöhnliche Schöpfungen wie "Trilogie vom Weltenbrand", "Wagners Ring" und "Warten auf Godot". Zum heurigen Thema wird der Künstler Gottfried Helmwein Kreatives beisteuern, weiters gibt es Ausstellungen mit Werken von Alfred Kubin und Makis Warlamis, die sich dem Thema "Apokalypse" annähern. In der Festivalstadt Krems begegnet man Nostradamus, der eine Woche lang seine An- und Einsichten verkünden wird.

In den Jahren 2000 bis 2002 wird das Fest in Krems, St.Pölten, Ybbs, Melk, Tulln und Hainburg unter dem Generalthema "Metamorphosen" fortgesetzt.

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