World of Wonder: Grundwasserhaushalt wie bisher völlig gesichert

Deutlich Verbesserung zur bisherigen Situation - Grundwasserabsenkung nur in Hochwasserzeiten

Oberwaltersdorf (OTS) - "Unser Vorhaben ist ein richtungsweisendes Beispiel dafür, daß auch bei Großprojekten ein Ausgleich zwischen wirtschaftlichen Interessen und ökologischen Erfordernissen möglich ist." So beschreibt Karl-Heinz Grasser, Sprecher von MAGNA, den derzeitigen Stand bei der Entwicklung des Projekts "World of Wonder".

Auch die Landwirte haben keinerlei Ertragseinbußen und damit eine Beeinträchtigung ihrer Lebensgrundlage zu befürchten. Dies hat unter anderem ein Gutachten von Univ. Prof. Dr. Eduard Klaghofer, einem vom Land bestellten und von den Landwirten beantragten Sachverständigen, eindeutig ergeben. Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Projekts habe man sichergestellt, daß alle Landwirte ihre Grundstücke auch in Zukunft ohne Einschränkungen nutzen können. "Dies wurde auch von den Amtssachverständigen anerkannt," betont Grasser, der damit auf erneute Vorwürfe der Plattform "SOS - Lebensraum Süd" reagiert, die bei einer heute, 17.03.1999, stattgefundenen Pressekonferenz erhoben wurden.

"Unsere Bereitschaft, gemeinsam mit allen Beteiligten vernünftige Lösungen zu erreichen, haben wir gerade beim Wasserrecht klar unter Beweis gestellt. Deshalb haben wir einen Bescheid beantragt, der eine klare freiwillige Selbstbeschränkung bedeutet", erläutert Grasser. In Zukunft werde man nur maximal ein Fünftel jener Wassermenge abführen, die mit dem alten Bescheid aus dem Jahr 1918 möglich ist. Damit ist sichergestellt, daß keinem einzigen Landwirt durch World of Wonder Nachteile erwachsen. Grasser: "Im Gegenteil: Der neue Bescheid bedeutet in Sachen Wasserhaushalt eine klare Verbesserung zur bisher möglichen Situation. Die Ertragskraft des Bodens wird nachhaltig gesichert, Naturdenkmäler bleiben erhalten!"

Auch für die Trinkwasserversorgung der Stadt Wien besteht keine Gefahr. Die Stadt Wien hat festgestellt, daß das Wiener Wasser durch das Vorhaben in seiner Qualität nicht beeinträchtigt wird. Mittlerweile wird auch prinzipiell anerkannt, daß die quantitative Versorgung in keiner Weise gefährdet ist. Der über Antrag von Magna eingeräumte Zeitraum von fünf Monaten wird genutzt, um mit der Stadt Wien eine abschließende Vereinbarung zu erzielen, die den Schutz der 3. Wiener Wasserleitung absolut gewährleistet.

World of Wonder - Daten & Fakten

Das Projekt soll mit einem Investitionsvolumen von ca. 7 Milliarden Schilling errichtet werden und hat Vorbildcharakter für ganz Europa. Bei der Auftragsvergabe wird danach getrachtet, vor allem die regionale Wirtschaft zu bevorzugen. Damit wird ein massiver Impuls für die Bauwirtschaft mit entprechenden Beschäftigungseffekten möglich. World of Wonder ist als Kombination aus Themenpark und Erholungszentrum für die Bevölkerung konzipiert. Dadurch ist eine ökologisch hochwertige Lösung gewährleistet. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, daß von der Gesamtfläche von 270 Hektar nur etwa 5 Prozent tatsächlich verbaut werden. Mit der Realisierung der World of Wonder kann MAGNA für die Schaffung von etwa 3.500 direkten und etwa 10.000 indirekten neuen Arbeitsplätzen sorgen.

Rückfrgehinweis: Mag. Karl-Heinz Grasser Tel.: 02253-600-712

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