Konflikt um Volksoper-Budget verschärft sich

Wittmann: "Definitiv keine Erhöhung"

Wien (OTS) - Der Konflikt um die Bundestheater-Reform verschärft sich, nachdem der designierte Volksopern-Chef Dominique Mentha die Unterzeichnung des Ausgliederungsvertrages verweigert und Kulturstaatssekretär Wittmann eingeschaltet hat. Mentha betrachtet die für die nächste Saison vorgesehenen 450 Millionen Schilling Jahresbudget als zu gering. Wittmann aber läßt in der morgen erscheinden Ausgabe des Wochenmagazins NEWS wissen: "Es bleibt genau bei der ausverhandelten Summe. Es wird definitiv keine Erhöhungen geben".

Laut Mentha-Sprecher Otto Hochreiter gibt es nun Anzeichen für einen Streik des unterdotierten Orchesters im September. Aus Menthas Umgebung werden sogar Rückzugsgedanken des Intendanten kolportiert. Die dementiert Mentha via NEWS, kündigt aber an, notfalls die tägliche Bespielung des Hauses aufzuheben.

Die traditionell im April (einen Tag nach der Staatsoper) stattfindende Spielplanpressekonferenz hat Mentha vorerst auf einen unbestimmten Tag im Mai verschoben.

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