Lembacher: SP-Votruba verschläft Lösung für Kindergruppen

Wickelkinder haben im Kindergarten noch immer nichts verloren

Niederösterreich, 16.3.1999 (NÖI) Die Familiensprecherin der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. Marianne Lembacher forderte Landsrätin Votruba auf, ihren Worten endlich Taten folgen zu lassen. So hat das Land auf Initiative von Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop bereits massive Unterstützungen für Kindergruppen in die Wege geleitet – insgesamt handelt es sich dabei um 11 Millionen Schilling mehr
Landeszuschuss für Kindergruppen. Landesrätin Votruba ist nun gefordert, ein Ergebnis für eine nachhaltige Verbesserung der finanziellen Situation der Kindergruppen herbeizuführen. Dabei
wird es auch notwendig sein, die einschränkenden bürokratischen Hemmnisse für Kindergruppen zu lockern.****

"Niederösterreich ist das Familienland Nummer 1 und wird diesen Ruf auch weiter ausbauen. Das Land Niederösterreich wird sich weiterhin für Familien einsetzen und die Kinderbetreuung optimieren. So werden wir zum Beispiel die 2. Kinderbetreuungsmilliarde für die Jahre 1999 und 2000 in erster Linie in die Betreuung von Kleinkindern unter drei Jahren und in Schulkinder investieren. Es werden dadurch insgesamt 5000 neue Betreuungsplätze geschaffen. Bis zum Jahr 2001 werden wir
insgesamt 17.000 Kinderbetreuungsplätze in Niederösterreich geschaffen haben", erklärte Lembacher.

Lembacher betonte in Anspielung auf die völlig unverständlichen Forderungen der Sozialisten, "Wickelkinder" in den Kindergarten abschieben zu wollen, daß dies sicherlich nicht der richtige Weg sei. Die Betreuung von Kleinstkindern in der Familie bzw. durch Tagesmütter ist die weitaus familien- und vor allem kinderfreundlichere. Das bestätigen uns auch namhafte Experten. "Wir werden dabei, weil wir im Kindergarten in den nächsten Jahren schon die Flächendeckung beim Angebot erreicht haben, mit der 2. Kinderbetreuungsmilliarde 40 Millionen Schilling für neue Horte, Tagesmütter und Kindergruppen zur Verfügung stellen, damit der Bedarf bei den Schul- und Kleinkinder abgedeckt wird."
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