Malaria Todesfälle durch rechtzeitige Beratung in Apotheken vermeidbar

1100 Apotheken bieten Reiseberatung für jedes Land der Welt

Wien (OTS) - Anläßlich der sechs Malariafälle in Tirol, weist heute der Präsident der Ö. Apothekerkammer, Dr. Herbert Cabana, auf die Reiseberatung in den Apotheken hin: "Jeder Reisende, insbesonders solche, die auf Fernreisen gehen, sollten sich zuvor in der Apotheke über die notwendigen Reiseimpfungen und Prophylaxen informieren. Ein besonderer Schwerpunkt dabei ist die Malariaprophylaxe."

Versorgt mit den entsprechenden Präparaten und der dazu gehörigen Information lassen sich Todesfälle bei Malaria zumeist vermeiden. Dabei ist es besonders wichtig, den Reisenden darauf hinzuweisen, daß bei einer fieberhaften Erkrankung in einem Malariagebiet oder nach einer Reise dorthin, auf jeden Fall mit einer Malaria zu rechnen ist. Leider wird, wie nun auch in Tirol, solches Fieber oftmals fälschlich als Grippe gedeutet. Daher ist bei auftretendem Fieber nach einer Reise in ein Malariagebiet der diesbezügliche Hinweis an den behandelnden Arzt lebensrettend.

Reiseservice der Apotheken

Die Apotheken stellen jedem Reisenden für jedes Land der Welt eine Unterlage zusammen, in der die Impfungen, Prophylaxen und sonstige Schutzmaßnahmen aufgelistet sind. Für Impfungen und die Malariaprophylaxe ist auch ein genaues Zeitschema für die Durchführung dabei.

Erst jüngst, bei der 32. Wissenschaftlichen Fortbildungstagung der Österreichischen Apothekerkammer in Saalfelden, stand auch ein "Reisemedizinisches Update" mit Univ.-Prof. Dr. Herwig Kollaritsch am Programm. Damit soll sichergestellt werden, daß die Apotheker für ihre Beratungsgespräche in den Apotheken am neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse sind.

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