LIF fordern Gründerinnenzentrum

Wien, (OTS) Mit der aktuellen Beschäftigungssituation von Frauen setzten sich am Mittwoch die Klubvorsitzende des Liberalen Forums, Mag. Gabriele Hecht und GR Mag. Alexandra Bolena in einem Pressegespräch auseinander. Die Zahl der in Wien als arbeitslos gemeldeten Frauen habe Anfang Februar einen neuen Höchststand erreicht, gleichzeitig sei ein Rückgang des Frauenanteils bei selbständig Beschäftigten zu verzeichnen. Im OECD-Vergleich liege Österreich mit einer Selbständigenquote von etwa 7 Prozent an vorletzter Stelle. Im Zusammenhang mit dem am Dienstag von der
Stadt Wien vorgestellten "Territorialen Beschäftigungspakt" wurde der Vorwurf erhoben, viel Geld ausgeben bedeute nicht, daß auch viel herauskommt. Es fehle eine Förderungsstruktur, aufgrund zu vieler Beratungsstellen herrsche Verwirrung bei jenen Menschen,
die um eine Förderung ansuchen.

Wie Mag. Hecht feststellte, könne nur eine nachhaltige Erhöhung der Zahl an selbständigen Frauen langfristig die Probleme des Arbeitsmarktes lösen. Wien brauche ein Gesamtkonzept für Beschäftigung. Sie forderte ein "Tor zur Selbständigkeit", den von den Liberalen bereits verlangten "Vienna Business Point", eine Anlaufstelle für potentielle UnternehmensgründerInnen, wo alle notwendigen Schritte zur Betriebsgründung zentral erledigt werden können. Notwendig wäre ein "Gründerinnenzentrum", daß eine Kombination aus Beratungsfunktion und klassischen Aufgaben eines Gewerbehofes bzw. -parks sein sollte. Mehrere Betriebe würden
darin unter einem Dach angesiedelt, gleichzeitig müsse die den Bedürfnissen angepaßte Infrastruktur bereitgestellt werden. Zur organisatorischen Abgrenzung sollten vier Zonen festgelegt werden:
Eine Verwaltungszone, eine Bürozone mit Gemeinschaftsbüros, eine Dienstleistungszone und eine Geschäftszone. Nach den Vorstellungen des LIF würde sich das Projekt Lerchenfelder Gürtel 43 in Ottakring, wo ein Gewerbehof geplant sei, dafür gut eignen.

Wie Mag. Bolena ausführte, hätten Frauen gute Ideen, wenn sie sich selbständig machen wollen - sie würden jedoch oft an der Umsetzung scheitern. Hier bestehe seitens der Politik Handlungsbedarf. (Schluß) ull/vo

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