Umfrage unter niederösterreichischen EMAS-Betrieben

Öko-Audit: Betriebsinterne Vorteile überwiegen

St.Pölten (NLK) - Wie eine Umfrage unter jenen niederösterreichischen Unternehmen zeigt, die ein Umweltmanagementsystem nach der europäischen EMAS-Verordnung eingeführt haben, zählen verbesserte Abläufe und Mitarbeitermotivation zu den entscheidenden Vorteilen dieses freiwilligen Umweltengagements, enttäuschend hingegen die Nachfrage nach den Umwelterklärungen, deren Veröffentlichung nach der EU-Verordnung zwingend vorgeschrieben ist. Öffentliche Institutionen, Studenten und Consulter interessieren sich dafür, kaum jedoch die breite Öffentlichkeit. Unisono wollen die niederösterreichischen EMAS-Unternehmen ihre Zulieferbetriebe nicht zur Einführung eines Umweltmanagementsystems verpflichten, sondern durch ihr eigenes Beispiel Überzeugungsarbeit leisten. Bei einigen, wie etwa der ABB Antriebssysteme GmbH, ist es allerdings ein Kriterium bei der Lieferantenbewertung. Österreich weist mit seinen bisher 159 eingetragenen Standorten im europäischen Vergleich eine hohe Beteiligungsquote auf, wobei Oberösterreich mit 45 Standorten an der Spitze und Niederösterreich mit 19 Eintragungen im Mittelfeld liegen. Für das innerösterreichische West-Ost-Gefälle gibt es nach Ansicht der Befragten mehrere Erklärungsansätze. Sie reichen von der im Westen höheren Naturverbundenheit und Sensibilisierung durch das Transitproblem bis zum höheren Kostendruck, unter dem Unternehmen in den östlichen Bundesländern stehen.

Nähere Informationen: Wirtschaftskammer Niederösterreich, Ökologische Betriebsberatung, 1014 Wien, Herrengasse 10, Telefon 01/53466-1541, Fax 01/53466-1592.

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