Land zahlt über 2 Millionen Schilling für Beaufsichtigung

Votruba: Sicherheit von Kindern und Jugendlichen

St.Pölten (NLK) - Exakt 2,061.000 Schilling zahlte im Schuljahr 1997/98 das Land Niederösterreich als Beitrag zur Sicherheit von Kindern und Jugendlichen, und zwar für die Kosten der Aufsicht in sogenannten Sammelklassen außerhalb der Unterrichtszeit. Insgesamt bemühten sich 328 Antragsteller um diese Kosten. Eine Möglichkeit, auf die man vielleicht mehr als bisher aufmerksam machen sollte:
Schülerinnen und Schüler können in der Schule warten, bis der Bus oder der Zug abfährt, der sie nach Hause bringt. Die Betreuung in den Pflichtschulen wird zumeist von der jeweiligen Gemeinde, aber auch durch Elternvereine organisiert. Die Aufsicht übernehmen LehrerInnen oder ErzieherInnen. Antragsberechtigt ist der Schulerhalter oder die Elternvereine. Die Aufsichtspersonen werden für die Dauer ihrer Aufsicht über die Kinder haftpflichtversichert. Die Kosten dafür trägt zur Gänze das Land. "Bis zum 1. Oktober oder für das zweite Halbjahr bis 1. April sind die Anträge bei der Bezirksverwaltungsbehörde oder bei Städten mit eigenem Statut beim Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Schulen, einzubringen", machte Landesrätin Traude Votroba aufmerksam. "Wir vermeiden jedenfalls, daß Kinder und Jugendliche auf der Straße warten müssen, bis sie heimfahren können, mit all den Problemen und Sorgen, die dadurch entstehen können. Auch kann die Wartezeit zum Lernen oder zum Schreiben von Aufgaben sinnvoll genützt werden." Die Aktion stelle einen Beitrag zur Sicherheit der Schülerinnen und Schüler dar, und das Land stehe deshalb gerne zur Finanzierung der Aufsicht zur Verfügung, sagte Votruba.

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