NÖ setzt Maßnahmen gegen Kindesmißbrauch:

Netz an Kinderschutzzentren im Jahr 2000 fertig

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich richtet nach St.Pölten in den nächsten Wochen zwei weitere Kinderschutzzentren in Neunkirchen und in Groß-Siegharts ein: Ab dem Jahr 2000 wird es dann mit den Beratungs- und Therapiestellen in Mistelbach und im Mostviertel in der Region Waidhofen an der Ybbs - Amstetten ein flächendeckendes Netz an Beratungsstellen geben. "Kinderschutzzentren gehören zu den wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen den sexuellen Mißbrauch von Kindern", betonte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop heute. In Kinderschutzzentren stehen Psychotherapeuten, Sozialarbeiter, Psychologen und auch Juristen den Eltern, Kindern, Jugendlichen und Jugendämtern mit Rat und Tat zur Seite. Geboten werden Informationen, Beratungen, Therapien und Begleitungshilfen für Prozesse.

Das Kinderschutzzentrum in Neunkirchen wird wie das in St.Pölten vom Verein "MÖWE" betrieben, in Groß-Siegharts werden die "Kinderfreunde" für das Zentrum verantwortlich sein. "Mit Groß-Siegharts setzten wir ganz bewußt ein regionales Zeichen, denn derartige Beratungseinrichtungen sollen nicht nur in Bezirkshauptstädten vorhanden sein", erläutert Prokop.

Finanziert werden die Kinderschutzzentren großteils vom Land:
Heuer wendet Niederösterreich für die drei Zentren 1,7 Millionen Schilling auf. Für das Jahr 2000 sind 3 Millionen Schilling geplant. Wenn alle fünf Kinderschutzzentren in Betrieb sind, wird das Land 3,5 Millionen Schilling bereitstellen. Der Rest der benötigten Mittel wird vom Familienministerium, den Gemeinden, Sponsoren und privaten Förderern aufgebracht.

Nähere Informationen: Verein "MÖWE", 02742/31111.

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