Hostasch/Rasinger: Grundsätzliche Einigung über In-Vitro- Fertilisation

Wien, 17. März 1999 (BMAGS).- In einem Gespräch zwischen Sozialministerin Lore Hostasch und ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger konnte heute eine grundsätzliche Einigung über die weitere Vorgangsweise in der Frage der In-Vitro-Fertilisation erzielt werden.

In folgenden Punkten konnte ein Grundkonsens erreicht werden:

* Es soll eine Unterstützung durch die Öffentliche Hand für die

Erfüllung des Kinderwunsches der Österreicherinnen und Österreicher geben.

* Die organisatorische Abwicklung dieser Leistungen soll nach

bewährten Modellen über die Krankenversicherungen erfolgen.

* Die Qualität der medizinischen Betreuung soll durch objektive

Kriterien sichergestellt werden. Die wissenschaftliche Basis
wird vom Obersten Sanitätsrat unter Beiziehung von IVF-Experten erarbeitet.

* Die finanziellen Rahmenbedingungen werden in einem weiteren

Gespräch zwischen Sozialministerin Lore Hostasch und Familienminister Martin Bartenstein in den nächsten Wochen geklärt. Dabei soll auch sichergestellt werden, dass die Länder ihrer bisherigen Verantwortung auch weiterhin nachkommen.

Sozialministerin Lore Hostasch und ÖVP-Gesundheitssprecher
Erwin Rasinger begrüßten die heute erzielte Grundsatzeinigung als wichtigen Schritt im Bemühen von SPÖ und ÖVP eine sozial gerechte, zukunftsorientierte und treffsichere Lösung bei der Erfüllung des Kinderwunsches, unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Betroffenen, in Österreich zu gewährleisten.

(schluss)

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