Die Wiener Mietervereinigung unterstreicht die Wichtigkeit der Wohnbauförderung und fordert eine Verbesserung des Mietrechtsgesetzes

Wien (OTS) - Anläßlich der jährlichen Wohnrechtstagung der Wiener Mietervereinigung am vergangenen Wochenende betonte Landesvorsitzende Mag. Ruth Becher die enorme Wichtigkeit der Wohnbauförderung zur Aufrechterhaltung eines gesunden Wohnungsmarktes.

Mag. Becher: "Eine Kürzung oder Abschaffung würde einen Engpaß an freien und leistbaren Wohnungen bewirken, der vor allem die Jungen und sozial Schwächeren trifft."

Die immense Bedeutung für den Arbeitsmarkt ist ein weiteres Kriterium, denn Sanierungen und Wohnungsneubauten sind wichtige beschäftigungspolitische Impulse, die tausende Arbeitsplätze sichern.

Mag. Ruth Becher rechnet vor, daß durch die Errichtung von jährlich 7.000 geförderten Wohnungen in Wien mittelfristig rund 25.000 Arbeitsplätze im Bau und Baunebengewerbe gesichert werden können. Im Sanierungsbereich liegt der beschäftigungspolitische Effekt sogar noch um 50 % höher.

Neben der Wohnbauförderung unterstreicht die Mietervereinigung das Mietrechtsgesetz als wichtigstes Mittel zum Schutz des Mieters. Allein in Wien fällt jede zweite Wohnung unter das Mietrechtsgesetz, und eine Verbesserung der herrschenden Gesetzeslage im Sinne des Konsumenten ist folglich dringend notwendig.

Klar nachvollziehbare Mietzins-Obergrenzen und Abschaffung von befristeten Mietverträgen lauten daher die zentralen Forderungen der Mietervereinigung.

Abschließend appelliert die Vorsitzende der Wiener Mietervereinigung an alle, die an einer Verbesserung der wohnpolitischen Situation interessiert sind, die Forderungen der Mietervereinigung zu unterstützen.

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