Donau-Uni Krems startet Programm mit China

58 Studenten aus China am MBA Krems

Krems (OTS) - Am 22. März 1999, 19 Uhr wird im Sommerrefektorium des Benediktinerstifts Göttweig feierlich der Start der neuen Zusammenarbeit eröffnet. Das MBA Krems der Donau-Universität Krems und die Botschaft der Volksrepublik China begrüßen die ersten 58 Teilnehmer aus China.

Die Donau-Universität Krems, die Steinbeis Akademie für Unternehmensführung und die Beratungsstelle Koch, Song & Co. International haben zum Aufbau und zur Intensivierung von Wirtschaftsbeziehungen mit China ein Programm entwickelt, das in dieser Form einzigartig ist.

Einige Zahlen und Fakten aus der aktuellen Wirtschaftspresse, die verdeutlichen, welche Wachstums-Potentiale der "Zukunftsmarkt China" bietet: Von 1991 bis 1997 wurden in China über 330.000 öffentliche Bauprojekte abgeschlossen - diese Zahl soll in den nächsten 5 Jahren nochmals nachhaltig gesteigert werden. Allein in den Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur wird China in den nächsten 3 bis 5 Jahren über 122 Milliarden DM investieren. 1994 gab es in China weniger als 2 Millionen "Handy"-Besitzer - 4 Jahre später waren es über 20 Millionen. 1998 stiegen die Importe im papierproduzierenden Sektor um über 200%, im energieproduzierenden Bereich um annähernd 50% und in der Automobilindustrie um 26%.

So können Unternehmen des deutschsprachigen Raums Schritte setzen, diesen gewaltigen Markt zu erschließen.

Chinesische Top-Hochschulabsolventen mit Berufserfahrung arbeiten als verantwortliche Projektmitarbeiter zwei Jahre lang für mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum und in China. Ihre Aufgabe ist es, die Markt- und Geschäftspotentiale des Unternehmens zu analysieren und entsprechende Konzepte für den Vertrieb, die Fertigung, den Bezug oder auch für die Produktion in China zu entwickeln. Gleichzeitig absolvieren die chinesischen Mitarbeiter das MBA Krems Programm der Donau-Universität und fundieren dabei ihre Kenntnisse.

Als "agent of change" und Wissensträger können so die chinesischen MBA Krems Absolventen eine Tür in den chinesischen Markt öffnen, die deutschen und österreichischen Unternehmen normalerweise verschlossen ist. Über 40 - vorwiegend mittelständische - deutsche Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen nehmen seit Oktober 1998 an dem Projekt teil. Auch für österreichische Unternehmen ist dieses Programm offen.

Zur Unterstützung in China konnte die einflußreiche staatliche China Society for Research for Economic System Reform als Partner des Programmes gewonnen werden.

Anfragen zum Lehrgang MBA Krems: Mag. Marika Ofner, DW 2122, Fax 4100

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