Wirtschaftsbund: Meisterprüfung ist nicht Spielball für koaltionstaktische Spiele

Wien (ÖWB) - Der gestrige Vorstoß des ressortsmäßig völlig unzuständigen Staatssekretärs Ruttenstorfer, die Meisterprüfung abzuschaffen, sei ganz offensichtlich rein taktisch motiviert. Zweifel und Form des Ruttenstorfervorstoßes lassen nämlich darauf schließen, daß neben der Steuerreform "sicherheitshalber" eine zweite Front großkoalitionärer "Dissensthemen" aufgebaut werde, meinte Wirtschaftsbund-Generalsekretär Reinhold Mitterlehner. ****

In der Sache selbst möge sich Ruttenstorfer fragen, warum man wohl in Deutschland erst vor kurzer Zeit ein eigenes Gesetz zur Förderung der Meisterausbildung beschlossen habe. Darüber hinaus müsse sich Ruttenstorfer angesichts der Tatsache, daß mehr als 50 Prozent aller Lehrlinge von Meisterbetrieben ausgebildet werden, die Frage stellen, wer die Lehrlingsausbildung durchführen soll. Es wird wohl für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich keine Lösung sein, wenn sich dazu in noch größerem Ausmaß als bisher der öffentliche Dienst bereit erklärt, schloß Mitterlehner.

Natürlich besteht aber die Möglichkeit über die Reform der Meisterprüfung zu reden, aber keinerlei Handlungsspielraum ergibt sich bei der Abschaffung dieser.

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