Baan Company vor dem Turnaround - Europas zweitgrößtes Softwarehaus nach Restrukturierung optimistisch

Wien (OTS) -

  • Baan Austria forciert das Großkundengeschäft
  • Neue Produkte sollen den herkömmlichen ERP-Bereich ablösen =

Die zuletzt krisengeschüttelte Baan Company steht
nach einer umfassenden Restrukturierung vor dem Turnaround. Brachte das kürzlich veröffentliche Geschäftsergebnis des Vorjahres noch einen deutlichen Verlust zutage, so rechnet die Konzernleitung bereits für heuer zumindest mit einer "schwarzen Null". Die Hoffnung auf den Aufschwung begründet der Geschäftsführer von Baan Österreich, Alexander Mittag-Lenkheym, mit der weit günstigeren Ausgangslage als die jüngst publizierten Zahlen vermuten lassen. Der bei einem Umsatz von 736 Millionen Dollar, ca. 8,8 Mrd. Schilling, erzielte Nettoverlust von 315 Millionen Dollar enthalte allein 270 Millionen für einmalige Aufwendungen. Demnach betrage der tatsächliche operative Verlust 45 Millionen Dollar oder 6 % des Umsatzes, erläutert Mittag-Lenkheym das kolportierte Gesamtergebnis. Über den forcierten Ausbau des Lizenzgeschäftes und mit neuen Produkten sieht Baan reale Chancen für eine - trotz der schwierigen Marktsituation -insgesamt positive Trendwende schon im ersten Jahr nach der Neuordnung des Unternehmens.

International sei, so der Baan Austria-Chef, bis zur Jahrtausendwende mit einer Stagnation auf dem ERP-Markt zu rechnen. Aus zunächst zwei Gründen erwartet Baan dennoch eine sichtbar bessere Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr. Zum einen ist die Restrukturierung des Unternehmens weitgehend abgeschlossen, zum anderen verfügt Baan u. a. mit den Produkten "Front Office" für den Vertrieb und "Supply Chain Management" für die optimierte Fertigungssteuerung über zwei betriebliche Softwarelösungen mit soliden Marktchancen. Nach der Übernahme der Softwarespezialisten Caps Logistics und Aurum sieht sich Baan in der Lage, für den Business to Business-Bereich und die Verkaufskontrolle unabhängige Instrumente mit ganz neuen Möglichkeiten anzubieten.

In Österreich plant Baan das Geschäft vor allem mit Kunden ab 2,5 Umsatzmilliarden verstärkt auszubauen. Gleichzeitig sollen zusätzliche Lizenzpartner gewonnen werden. Das Verkaufsteam von Baan Austria wird derzeit aufgestockt. Nach Ansicht des Österreich-Geschäftsführers Mittag-Lenkheym ist der traditionell ERP-Bereich vor allem durch das Jahr 2000-Problem ungünstigen Rahmenbdingungen ausgesetzt. Ab Mitte 2000 ist jedoch neuerlich mit einem Marktaufschwung zu rechnen. Für neue Lösungen sei das Marktpotential in Österreich - so die Bewertung des internationalen Bankenkonsortiums UBS - noch lang nicht ausgeschöpft.

Die 1978 gegründete Baan Company ist ein internationaler Anbieter von Standard-basierter Unternehmenssoftware. Das umfassende Portfolio enthält integrierte Jahr 2000- und Euro-fähige Softwarekomponenten zur Abdeckung aller zentralen Geschäftsbereiche und -abläufe, unabhängig von Branche und Unternehmensgröße. - Die Aktien des in Barneveld, Holland, und Reston, Virginia, ansässigen Softwarehauses werden an der NASDAQ und den Bösen von Amsterdam und Frankfurt gehandelt.

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