ots-Ad hoc-Service: Brilliant AG <DE0005272702>

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15.03.1999 -

Brilliant auf dem Weg zum führenden europäischen Hersteller -Steigerung von Umsatz, Ertrag, Marktanteil und Belegschaft Die seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzte Marketingstrategie sorgte erneut für ein Umsatzwachstum im Konzern von 6,9% auf DM 194,8 Mio. Das Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich überproportional um 10,9% auf auf 16,3 Mio.

Entscheidend für die zunehmende Wachstumsdynamik im II. Halbjahr 1998 war das kräftige Anziehen der Konzerninlandsumsätze im Herbst mit Beginn der Leuchtensaison. Obwohl zur Jahresmitte noch ein Minus von 3,1% im Inland zu verbuchen war, sorgte u. a. ein hervorragendes Weihnachtsgeschäft für ein Jahreswachstum von 4,5% auf DM 115,8 Mio. Allerdings handelte es sich hierbei nur um eine reine Firmenkonjunktur, da die Branche insgesamt in der II. Jahreshälfte wieder im Rückwärtsgang lief.

Mit einem Wachstum von 10,6% auf DM 79,0 Mio setzten die Konzernauslandsumsätze trotz hoher Basis ihre dynamische Entwicklung fort. Die Exportquote im Konzern hat sich damit von 39,2% auf 40,5% weiter erhöht und unterstreicht die führende Position der Brilliant-Gruppe als einer der wenigen auf europäischer Basis operierender Hersteller von Wohnraumleuchten.

Die Umsatzerlöse in der AG wuchsen um 9,1% auf DM 185,2 Mio. Das AG-Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich um 20,1% auf DM 15,2 Mio. Ursache für den überproportionalen Anstieg ist die zunehmende Direktfakturierung im Exportgeschäft, was auch in Zukunft für eine weitere Annäherung des AG-Ergebnisses an das Konzernergebnis sorgen wird.

Einerseits durch diese Annäherung sowie andererseits durch die geplante Vollausschüttung wuchs der Jahresüberschuß überproportional um 37,8% auf DM 9,8 Mio. Das AG-Ergebnis je DM 50,- Aktie nach DVFA-Berechnungsmethode zog um 62,9% auf DM 25,59, einschließlich Steuerguthaben um den gleichen Prozentsatz auf DM 36,56 an und unterstreicht damit die verbesserte Ertragskraft der Brilliant AG.

Entscheidend für die wesentliche Ergebnisverbesserung in der AG ist die substantielle Steuerentlastung, die den Vorjahresvergleich verzehrt. Ermöglicht wurde dies durch die von der Verwaltung an die Hauptversammlung vorgeschlagene Vollausschüttung unter Einbeziehung der Gewinnvorträge mit anschließender Kapitalerhöhung. Die AG-Ertragssteuerquote bezogen auf das Ergebnis vor Ertragssteuern sinkt entsprechend auf 34,7% nach 41,3% im Vorjahr. Insofern dient der Anstieg des Konzern-Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 10,9% auf DM 16,3 Mio als der bessers Indikator für die Ertragskraft.

Die "normale" Ausschüttungserhöhung gegenüber dem Vorjahr liegt bei DM 2,00 je Aktie auf DM 18,00 (DM 1,00 Dividende plus DM 1,00 Bonus). Den weiteren Bonus in Höhe von DM 16,00 plant die Gesellschaft sich im Rahmen des bereits 1996 und 1997 erfolgreich durchgeführten "Schütt-aus-hol-zurück"- Verfahrens von den Aktionären nach der Hauptversammlung zurückzuholen. Angesichts der ständig neuen Steuerpläne der Regierung für die Ertragsbesteuerung hält die Verwaltung diese Maßnahmen als sinnvoll im Interesse aller Aktionäre. Die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern erhöht sich von 8,1% auf 8,4%. Angesichts der gegenwärtigen Markttendenzen wird es jedoch eine Herausforderung werden, diese Rentabilitätskennziffer aufrecht erhalten zu können. Wie in den Vorjahren wird Brilliant ihre Wachstumsstrategie mit Augenmaß fortsetzen. Deflatorische und rezessive Tendenzen werden jedoch den Wettbewerb in 1999 gegenüber dem Vorjahr erschweren. Der Konzentrationsprozeß auf der Kundenseite wird sich entsprechend beschleunigen. Weitere Insolvenzen auf der Industrieseite zeichnen sich ab.

Die überraschende Kaufzurückhaltung der Inlandskunden in den ersten Monaten hat den Start in das Neue Jahr abgebremst. Sollte dieser Trend anhalten, verstärkt durch die gegenwärtige politische Verunsicherung, so wird es auch für die Brilliant AG schwer werden, an die gute Vorjahresleistung Anschluß zu halten.

Insofern wird der Wachstumskurs nicht um jeden Preis forciert werden. Umgekehrt geht der Vorstandsvorsitzende Friedrich- Wilhelm Wentrot aber davon aus, daß schwierige Zeiten auch neue Chancen bringen. Denn durch die ständige Verfeinerung des marketingtechnischen Instrumentariums ist die Gesellschaft für neue Herausforderungen besser gerüstet als je zuvor. Die Vorteile der erprobten Category Management Konzepte werden auch zukünftig für die Ausweitung der Kundenbasis im In- und Ausland sorgen.

Der Vorstand

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