ots-Ad hoc-Service: Lintec Computer AG Lintec Computer AG: Gewinnentwicklung in neue Dimension

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Das abgelaufene Geschäftsjahr 1998
brachte für den PC-Hersteller und Distributor Lintec Computer AG -wie erwartet - auch im 9. Jahr der Firmengeschichte ein erneutes Rekordergebnis und zugleich den Sprung in eine neue Dimension: So wurde - ohne Einbeziehung der Tochtergesellschaften - ein DVFA-Ergebnis nach IAS von 4.353 TDM, entsprechend 2,72 DM (geplant:
1,66 DM) je 5 DM-Aktie erreicht. Das Vergleichsergebnis aus dem Vorjahr in Höhe von 711 TDM wurde damit mehr als versechsfacht.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte von 1.432 TDM im Vorjahr auf 6.272 TDM und damit auf 438% gesteigert werden. Die ohnehin anspruchsvolle Zielstellung von 4.561 TDM wurde somit weit übertroffen. Das Ergebnis nach EBITDA beträgt 7.303 TDM. Zusätzlich wurden Rückstellungen in Höhe von 1.253 TDM für die Joint-Ventures in Rußland und Weißrußland gebildet. Trotz andauernder und nach wie vor chancenreicher Geschäfte hat sich der Vorstand entschlossen, unter Einbeziehung des "worst-case"-Szenarios sämtliche Forderungen wertzuberichtigen. Dadurch sind alle Risiken für etwaige Verluste aus dem Geschäft mit dieser derzeitigen Krisenregion eliminiert. Der Cash Flow im Geschäftsjahr 1998 betrug 19.743 TDM (Vorjahr: - 4.767 TDM). Die liquiden Mittel entwickelten sich dadurch von - 7.524 TDM auf + 12.217 TDM.

Im Berichtszeitraum wurden von der Lintec Computer AG rund 12 Mio. DM in zwei weitere Produktions- und Logistikzentren investiert, von denen mehr als 4,5 Mio. ergebnisneutral durch nicht rückzahlbare Zuschüsse subventioniert wurden.

In die Gewinnangaben noch nicht einbezogen ist das Ergebnis der zum 31.12.1998 übernommenen Batavia GmbH & Co. Vertriebs KG. Der Konzerntochter gelang ebenfalls ein großer Schritt nach vorn: Nach 205 TDM im Vorjahr wurde im Geschäftsjahr 1998 mit 1.064 TDM eine Ergebnisverfünffachung erreicht. Bedingt durch die letztmalig in voller Höhe angefallenen Fremdfinanzierungskosten in Höhe von annähernd 2 Mio. DM betrug das EBITDA-Ergebnis der neuen Konzerntochter insgesamt sogar fast 3 Mio. DM. Aufgrund des außerordentlich guten Ergebnisses wird der Lintec-Vorstand der Hauptversammlung am 6. Mai 1999 die Erhöhung der vorgesehenen Dividendenausschüttung von 0,65 auf 0,90 DM / Aktie vorschlagen.

Derzeit werden von mehreren Arbeitsgruppen Optimierungsmöglichkeiten der Konzernstrukturen sowie kurz- und mittelfristige Synergie-Effekte infolge der Firmenübernahme untersucht. Nach Vorlage des Abschlußberichtes wird das Unternehmen im April d. J. eine neue Konzernplanung für die nächsten drei Jahre vorlegen.

Weitere Einzelheiten werden auf der Bilanzpressekonferenz am Montag, dem 15. März 1999 mitgeteilt.

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