Nowohradsky: NÖ Grenzen sind noch immer nicht dicht

Personal statt technischem 'Schnick-Schnack'

Niederösterreich, 16.3.1999 (NÖI) "Während die niederösterreichische EU-Außengrenze mit mageren 786 Grenzgendarmen bestückt ist, ist die sogar etwas kürzere burgenländische Außengrenze mit praktisch so vielen Beamten wie in Niederösterreich plus 1900 Soldaten abgesichert. Das ist eine
grobe Vernachlässigung der Sicherheit seitens des Innenministers Schlögl", erklärte heute LAbg. Herbert Nowohradsky.****

Mit den 80 Millionen Schilling von vier Drohnen - unbemannte Flieger mit Nachtsichtgeräten - könnten 160 Beamte finanziert werden. Der Innenminister würde gut daran tun, das Geld für die Sicherheit sinnvoll zu investieren und nicht in technischen "Schnick-Schack". Das gleiche gilt auch für die äußerst mangelhafte Ausrüstung der Grenzgendarmerie. So wurden kürzlich "Audi Quattro" anstatt dringend benötigter Geländefahrzeuge angeschafft, so Nowohradsky weiter.

"Es wäre an der Zeit, daß Schlögl der niederösterreichischen Bevölkerung erklärt, warum er sie in punkto Sicherheit so sträflich vernachlässigt", betonte Nowohradsky.
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