AK zu Standortkosten: Steuergeschenke an Unternehmen nicht angebracht

KMPG-Studie bestätigt niedrige Unternehmenssteuern in Österreich

Wien (OTS) – Steuergeschenke an die Unternehmen sind nicht angebracht: Diesen Schluß zieht die AK aus dem heute, Montag, veröffentlichten Vergleich der Standortkosten zwischen den G7-Ländern und Österreich. Demnach hat Österreich die niedrigsten Körperschafts-, Grund- und Vermögensteuern im Vergleich mit Kanada, Großbritannien, den USA, Frankreich, Italien, Deutschland und Japan. Die Steuerreform, so die AK, müsse sich auf die kleineren und mittleren Einkommen konzentrieren. ****

Die ArbeitnehmerInnen haben ihren Beitrag zum Sparpaket übererfüllt, so die AK. Die Unternehmer haben sich dagegen durch die vielen Abschwächungen aus dem Sparpaket in Milliardenhöhe herausgewunden – zum Beispiel wurde die geplante Anhebung der Mindestkörperschaftssteuern für Kapitalgesellschaften auf 50.000 Schilling nach einer Berschwerde beim Verfassungsgerichtshof
wieder aufgehoben. Da sei es, so die AK, kein Wunder, wenn jetzt auch der internationale Vergleich Österreich den niedrigsten Körperschaftssteuersatz bestätige und wenn Österreich zugleich die niedrigsten Vermögens- und Grundsteuern habe.

Schwerpunkte der Steuerreform müßten deshalb weiterhin "Lohnsteuern senken, Arbeit entlasten, Gerechtigkeit herstellen" sein, verlangt die AK. Bei der Lohnsteuer müßten vor allem kleine und mittlere Einkommen entlastet werden. Zur Entlastung der Arbeit tritt die AK für eine Umstellung der Berechnung der Unternehmerbeiträge zum Familientopf von der Lohnsumme auf die gesamte Wertschöpfung, also auch auf die Gewinne ein. Das würde mittelfristig bis zu 20.000 Arbeitsplätze bringen.

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