ARBÖ: Fahrradverordnungs-Entwurf beläßt Mountainbiker in der Illegalität

Wien (ARBÖ) - Die 20. StVO-Novelle, die am 22. Juli 1998 in
Kraft getreten ist, sieht vor, daß die Ausrüstung eines Fahrrades durch eine Verordnung des Verkehrsministeriums zu regeln ist.
Diese Verordnung, die im Herbst des Vorjahres fällig gewesen wäre, liegt nun im Entwurf vor.

Leider entspricht sie in keiner Weise den im parlamentarischen Verkehrsausschuß gestellten Forderungen.

Ziel der Verordnung war es, unter anderem die Beleuchtungseinrichtungen nur dann zwingend vorzuschreiben, wenn
das Fahrrad bei Dunkelheit oder schlechter Sicht verwendet wird. Damit sollte die Illegalität der Mountainbiker, deren Räder über keine Lichtanlage verfügen, beseitigt werden.

Die neue Verordnung geht auf diesen Wunsch des ARBÖ und des parlamentarischen Unterausschusses in keiner Weise ein, sondern verlängert die bisherige Rechtslage. Nach wie vor muß jedes Fahrrad, ausgenommen Rennräder, über eine Lichtanlage verfügen.

Der ARBÖ wendet sich daher entschieden gegen diesen Verordnungsentwurf, der die Illegalität der Mountainbikefahrer verlängert.

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