Sonnenkollektoren im Aufwind

Neue Wege zum Niedrigenergie-Haus

Wien (OTS) - Das Marktpotential für thermische Solaranlagen in Österreich hat stark zugenommen. Neben den schon gut eingeführten Anlagen zur Warmwasserbereitung in Einfamilien-Wohnhäusern werden zunehmend auch Mehrfamilien-Wohngebäude mit Solaranlagen ausgerüstet. Begünstigt wird diese Entwicklung durch die finanzielle Unterstützung im Rahmen der Wohnhausförderung sowie deutlich reduzierte Kollektor-und Installationskosten aufgrund maschineller Fertigung. "Die Solaranlage ist in Verbindung mit energiesparenden Baukonstruktionen und den moderenen Holz-Pelletsheizungen die Schlüsseltechnologie für nachhaltiges Bauen und Heizen. Ein erstes Signal, daß fossile Energieträger vom Wärmemarkt zurückgedrängt werden können und damit das C02-Reduktionsziel erreichbar wird", zeigt sich Univ.-Prof. Dr. Gerhard Faninger von der Universität Klagenfurt optimistisch.

Wie die von Prof. Faninger und dem Bundesverband Solar in der Wirtschaftskammer Österreich erhobenen Marktdaten zeigen, wurden 1998 in Österreich 231.000 m2 Kollektorfläche produziert, davon 58.000 m2 exportiert. Importiert wurden 15.000 m2. Das Inlandsvolumen betrug 188.000 m2, von denen 83 Prozent auf Kollektoren zur Warmwasserbereitung und Raumzusatzheizung entfallen. Ende 1998 standen etwa 1,861.000 m2 Kollektorfläche im Einsatz, davon 71 Prozent zur Warmwasserbereitung und Raumzusatzheizung, 29 Prozent zur Schwimmbaderwärmung. Dies entspricht einem Heizöl-Äquivalent von 98.000 Tonnen Heizöl/Jahr.

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