Görg: Investitionsfreundliches Klima in Wien

Wien, (OTS) Bei der diesjährigen größten europäischen Immobilienmesse (MIPIM) in Cannes erlebten die österreichischen Investoren, Bauträger und Interessensvertreter einen förmlichen "run" auf Wien und seinen Immobilienmarkt. Trotz schönem Wetter wurden mitgebrachte Badehosen nicht ausgepackt - das rege ausländische Interesse, das Wien ein investitionsfreundliches
Klima attestierte, mußte genutzt werden, Gespräche über zukünftige Investitionen wurden oft bis spät in die Nacht geführt - der Boom, den die österreichische Immobilienbranche in Cannes spürte, wollte ausgereizt werden.

Für die Stadt Wien, seit acht Jahren in Cannes als "Vienna Region" vertreten, gipfelte die Cannes Präsentation im Wien-Empfang, den Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg als oberster politischer Repräsentant in der Villa Saint Yves gab. Die rund 200 in- und ausländischen Vertreter der Immobilienbranche, darunter auch zahlreiche Banken und politische Repräsentanten, wurden von Vizebürgermeister Görg, der sich "persönlich" freute, daß die diesjährige Veranstaltung gelungen, das Interesse groß und bei ausländischen Investoren das Klima für Investitionen äußerst Wien-freundlich sei, mit den Worten entlassen: "Ich möchte alle, die
ein Projekt in Wien verfolgen oder dies noch vorhaben, in meinem Büro sehen und kann Ihnen schon jetzt versichern, ich werde mich als zuständiger Planungsstadtrat bemühen, den Boom, den wir zur Zeit spüren, nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten zu unterstützen."

Der Appell, den nicht nur deutsche Banken und Bürgermeister
im anschließenden persönlichen Gespräch nutzten, wurde von einer amerikanischen Delegation aus Dallas mit den Worten "wir wollen in Wien einige Millionen Dollar investieren", wörtlich genommen. Wien habe sich äußerst professionell präsentiert, sei geopolitisch und strategisch wichtig gelegen und habe durch seinen Aufwärtstrend international auf sich aufmerksam gemacht, meinte die Delegationsvertreterin Helena Stevens, die für den Sommer dieses Jahres gemeinsam mit dem Bürgermeister von Dallas und einer 30köpfigen Wirtschaftsdelegation einen Wien-Besuch plant. Ein erstes Vorgespräch mit Vizebürgermeister Görg zeigte reges Interesse an Investitionen im Donau-City-Technologiepark, sowie generell an Bahnhofsarealaus- und umbauten.

Und auch bei den diesjährigen Präsenten zeigte sich Wien unter anderem zielgruppenorientiert. Für potentielle Investoren
und Bauträger stellte Wien eine CD-Rom zur Verfügung, die den aktuellen Planungsstand Wiens dokumentierte. Egal ob Wohnbau, Büroflächen, Freizeiteinrichtungen oder Verkehrsinfrastruktur-Projekte, die 200 CD-Roms, die Wien anhand von in Bau oder in Planung befindlichen Objekten in Wort und Bild dokumentierte, fand anläßlich des Wien-Empfanges reißenden Absatz.

Das Projekt "aktuelle Planung Wiens auf CD-Rom" wurde 1998 anläßlich der Global Village von der MA 18 (Stadtplanung und -entwicklung) präsentiert und wird aufgrund des
branchenspezifischen Erfolges jährlich aktualisiert und weiterentwickelt. Und auch der Messeveranstalter der MIPIM, die
Reed Midem, zeigte Interesse an einer zukünftigen Wien-Kooperation. Im Zuge einer Fact-Finding-Mission eines eventuell neuen Geschäftszweiges des Messeveranstalters, lotete die Vizepräsidentin der Reed Midem, Brigitte Chaintreau, Wiens Interesse an einem europäischen Zentrum für Best-Practices-Modelle aus. Im Gespräch mit Vizebürgermeister Görg teilte Frau Chaintreau mit, alle größeren europäischen und osteuropäischen Städte hätten grundsätzliches Interesse an diesem ins Auge gefaßten Dienstleistungsunternehmen bekundet.

Vizebürgermeister Görg meinte, angesichts der Bestrebungen, Wien als internationales Kompetenzzentrum zu positionieren, würde der Vorschlag eine zentrale Anlaufstelle für Best-Practices in Europa aufzubauen, von Wien als äußerst positiv bewertet. Man könne mit einer solchen Zentrale direkt auf Know-how zurückgreifen, ohne langwierige Recherchen durchführen zu müssen. Wien könne, sofern dieses ambitionierte Projekt einer "Know-how-Börse" in Angriff genommen werde, sicherlich davon nur
profitieren, so Görg abschließend. (Schluß) lei

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