Vladyka: Spange Kittsee für die Region eine Überlebensfrage

Rascher Bau der B 301 muß gesichert sein

St. Pölten, (SPI) - "Die Errichtung der Spange Kittsee ist für die Region eine Überlebensfrage - die B 9 ist durch die starke Zunahme des Osttransits an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt und die Anrainergemeinden, insbesondere die Gemeinden Hainburg, Wolfsthal und Berg, sehen sich mit einem nicht mehr akzeptablen Durchzugsverkehr konfrontiert. Die nun erzielte Einigung zwischen Niederösterreich und dem Burgenland über die Errichtung der Spange Kittsee ist damit ein wichtiger Schritt, die tagtägliche Verkehrshölle zu entschärfen, aber auch die Standortqualität für die Wirtschaft der Region zu heben", kommentiert die Brucker SP-Landtagsabgeordnete Christa Vladyka die heutige gemeinsame Pressekonferenz der Landeshauptleute Pröll und Stix betreffend der Errichtung der Spange Kittsee.****

Es ist Verkehrsminister Einem zu danken, daß nun wieder Bewegung in die Verhandlungen gekommen ist. Minister Einem, der im Vorjahr nach der Vorsprache einer Bürgermeisterdelegation rasch gehandelt hat und die Spange A 4 - Kittsee in den Masterplan aufgenommen hat, war es auch, der als einziger einen Gesprächstermin eingeräumt hat. Der für den Straßenbau verantwortliche Wirtschaftsminister Farnleitner negierte die Forderungen der Anrainergemeinden der B 9, ja die Spange Kittsee ist im Straßen-Lückenschlußprogramm Farnleitners nicht einmal enthalten. Nun liegt es aber an Farnleitner, die notwendigen Budgetmittel für die Spange Kittsee bereitzustellen und das Projekt in die Ausbauplanungen des Wirtschaftsministeriums aufzunehmen. Wen alle beteiligten Stellen an einem Strang ziehen und die Finanzierungsfrage rasch geklärt wird, könnte die Spange Kittsee in rund fünf Jahren realisiert sein.

"Parallel dazu muß aber auch auf den raschen Bau der B 301 gedrängt werden, da diese Straße eine Zentralachse der Region darstellt. Die Spange Kittsee und die B 301 sind sich ergänzende Maßnahmen, eine zeitversetzte Realisierung ist sicher nicht sinnvoll. Weiters müssen auch die Planungen betreffend eines Ausbaus der Ostautobahn -dreispuriger Ausbau der A 4 vom Knoten B 10a bis zum Flughafen Wien -forciert werden. Diese Maßnahme, im NÖ Landesverkehrskonzept mit der Prioritätsstufe 1b gereiht, ist leider ebenfalls noch nicht im Straßenausbauprogramm des Wirtschaftsministeriums enthalten", so Abg. Vladyka abschließend.
(Schluß) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN