Rumänien: Staatsbesuch mit starker Wirtschaftsdelegation

Österreich siebentgrößter Investor in Rumänien - Bilaterales Handelsvolumen steigt kräftig

Wien (PWK) - Wirtschaftskammerpräsident Leopold Maderthaner wird Bundespräsident Thomas Klestil mit einer der bisher stärksten Wirtschaftsdelegationen (über 40 Firmen) vom 17. bis 18. März nach Rumänien begleiten. In Bukarest wird für die Delegationsmitglieder ein Firmenforum unter Teilnahme der Staatsoberhäupter beider Länder stattfinden. Die österreichischen Wirtschaftsverteter erhalten dabei Gelegenheit, den rumänischen Fachministern Projektvorschläge darzulegen und sich über Investitionsmöglichkeiten in Rumänien zu informieren. ****

Präsident Maderthaner wird sich in Bukarest insbesondere für anstehende österreichische Projekte (Kraftwerksbauten, Stahlwalzwerk, Bürobauten) sowie für günstigere rumänische Investitionsgesetze einsetzen. Wichtige Themen der Wirtschaftsgespräche werden auch die rumänischen EU-Ambitionen sein sowie der Ausbau der rumänischen Verkehrsnetze zur besseren Anbindung an Mitteleuropa und den EU-Raum.

Österreichs Exporte nach Rumänien sind in den letzten zwei Jahren kräftig gewachsen. Nach einem fast 50-prozentigen Anstieg 1997 nahmen sie 1998 um weitre 40 Prozent zu und erreichten 5,3 Mrd S. Dynamisch entwickelten sich im Vorjahr auch die Einfuhren, die um 30 Prozent auf 3,5 Mrd S. anstiegen.

Als Auslandsinvestor steht Österreich in Rumänien an siebenter Stelle. Dank einem kräftigen Investitionsschub von rund einer Mrd S. im Vorjahr ist das gesamte österreichische Investitionsvolumen auf rund drei Mrd S. angewachsen. Derzeit gibt es rund 1700 rumänische Firmen mit österreichischer Beteiligung. Hauptbereiche der österreichischen Investionstätigkeit sind die Bierproduktion (Österreich ist der größte Bierbrauer Rumäniens), Eisenbahnzulieferungen, Zuckerfabriken, Zementwerke, Banken.

Die WKÖ unterstützt die österreichische Wirtschaft bei der Bearbeitung dieses im Aufbruch befindlichen Marktes (WKÖ-Referent Nikolaus Seiwald: "Rumänien tritt jetzt großteils in die Phase ein, die Ungarn unmittelbar nach der Wende erlebte") durch ein neues Marketingbüro in Klausenburg sowie durch Gruppenausstellungen (für 1999 sind vier vorgesehen) und Wirtschaftsmissionen (im Mai 1999

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