FERRERO-WALDNER: "Musik ist eine universelle Sprache"

Zawinul-Konzert beispielgebend dafür, daß Politik und Kultur einander in der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit wirksam ergänzen

Dakar (OTS) Staatssekretärin Benita FERRERO-WALDNER sagte heute anläßlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Joe Zawinul in Dakar, daß der Senegal als Kooperationsland der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ein wichtiges Partnerland Österreichs ist. Sie freue sich deshalb umso mehr, daß ihre erste gemeinsame Reise mit Joe Zawinul, der seit letztem Jahr als Goodwill Botschafter der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit tätig ist, sie nach Senegal geführt hat.

"Mein Freund Joe Zawinul, Komponist und international bekannter Musikpionier des Electric Jazz, verschrieb sich schon dem Genre "World Music" lange bevor dieser Begriff kreiert wurde. Die stete Auseinandersetzung mit verschiedenen Lebensweisen und kulturellen Einflüssen ist Teil seiner persönlichen Geschichte und kommt auch in seiner Musik sehr stark zum Ausdruck. Diese Grundhaltung soll auch die Entwicklungszusammenarbeit kennzeichnen: die respektvolle Offenheit anderen Kulturen gegenüber und partnerschaftliche Kooperation", so FERRERO-WALDNER

In den nächsten Tagen werden Joe Zawinul und Staatssekretärin FERRERO-WALDNER gemeinsam verschiedene Projekte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit besuchen, um die Partner und deren erfolgreiche Arbeit vor Ort persönlich kennenzulernen.

Einen besonderen Höhepunkt der Reise stellt sicherlich das Konzert heute abend (15. März 1999) im Maison de la Culture hier
in Dakar dar. Zahlreiche senegalesische Musiker und Bands, wie "Renn-Jazz", El Hadji N'diaye, Vieux Mac Faye, Nakodje und Abdou Seck, mit dem Joe Zawinul seit dem Jazz-Festival letztes Jahr in Saint Louis nicht nur eine musikalische Freundschaft verbindet, werden auftreten und schließlich mit Joe Zawinul und dem hervorragenden Schlagzeuger und langjährigen Freund Paco Sery, der ihn nach Dakar begleitet hat, gemeinsam "jammen".

FERRERO-WALDNER bezeichnete dieses Konzert als beispielgebend dafür, daß Politik und Kultur einander in der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit wirksam ergänzen und zu einer ganzheitlichen, in Österreich und seinen Partnerländern von den Menschen mitgetragenen Beziehung führen. "Die universelle Sprache der Musik kann Verbindungen herstellen und so ein kreativer Impuls für globale Verantwortung und solidarisches Handeln sein. In
diesem Sinn kommt der Entwicklungszusammenarbeit und der Kultur
als Brücke eine wichtige außenpolitische Rolle zu", so die Staatssekretärin.

Wie FERRERO-WALDNER wörtlich sagte, ist "Musik die universelle Sprache, die von allen verstanden wird, die Gegensätze und Unterschiede durchaus anspricht und gleichzeitig Gemeinsamkeit zu schaffen vermag. Musik kann und soll in diesem Sinne ein Impuls
sein für ein partnerschaftliches Miteinander und Handeln" (Schluß).

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