LR Bauer: Kreuzungsfreier Ausbau der B 2 - "Weinviertler Schnellstraße"

"Europaregion Weinviertel" präsentiert Ausbauplanung in Hollabrunn

St. Pölten, (SPI) - "Die Konzepterstellung sowie die Bürgerinformation in Sachen Verkehrsinfrastrukturoffensive Weinviertel gehen zügig voran. Am vergangenen Donnerstag, den 11. März, fand auf Einladung der Europaregion Weinviertel eine Informationsveranstaltung zum Thema "Ausbau der A 2 (Znaimer Bundesstraße) statt. Mandatare, Bürgermeister und Gemeinderäte wurden vom Vorsitzenden der Österreichischen Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, DI Helmut Oismüller, den verantwortlichen Bereichsleitern der NÖ Landesregierung, Baudirektor DI Hofrat Stipek und Landesverkehrsplaner HR Prof. Dr. Zibuschka, über die wichtigen Schritte für den notwendigen Ausbau informiert. Landesrat Dr. Hannes Bauer, Vorsitzender der Europaregion Weinviertel, und sein Stellvertreter, BR Mag. Karl Wilfing, waren sich mit den Teilnehmern und den Fachleuten einig:
"Ein kreuzungsfreier vierspuriger Ausbau bis Hollabrunn ist sofort in Angriff zu nehmen, ebenso die Umfahrung von Jetzelsdorf."****

”Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung des Weinviertels, der Standortqualität der Region, des Arbeitsmarktes sowie zur Hebung der Lebensqualität der Bürger müssen umfangreiche Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur - sowohl Schiene als
auch Straße - erfolgen. Die Achse Wien - Stockerau - Hollabrunn -Znaim ist dabei ein "Herzstück", das nicht weiter verzögert werden darf. Einhergehend damit sollten bereits geplante Umfahrungen so ausgeführt werden, daß sie zu einem späteren Zeitpunkt in die zu errichtende vierspurige Schnellstraße eingebunden werden können", stellte Landesrat Dr. Hannes Bauer im Rahmen der Präsentation des Projektes fest.

Selbstverständlich muß auch auf einen Ausbau der Route von Hollabrunn bis Guntersdorf bis zum Grenzübergang Kleinhaugsdorf -mit einer Anbindung der Route nach Retz - gedrängt werden, da sich diese Straßenzüge für die Region noch immer als "Nadelöhr" darstellen. Mit dem gewachsenen Grenzverkehr seit der Ostöffnung sind diese Straßen bereits an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. "Vorrang hat der Ausbau der B 2 schon allein deshalb, da die Lückenschlüsse vom Ballungsraum Wien nach Stockerau und Tulln bis zur Westautobahn einerseits sowie von Wien Richtung Süden andererseits bereits weitgehend verwirklicht oder zumindest akkordiert und damit mittelfristig gelöst sind. Wichtig ist nun, daß die entsprechenden Planungen raschest umgesetzt werden, den
vom Durchzugsverkehr geplagten Anrainern entlang der derzeitigen Ortsdurchfahrungen rasch geholfen wird und die Problematik der "leeren Kassen” gelöst wird”, so LR Bauer, Vorsitzender der Europaregion Weinviertel, abschließend.
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