FORMAT: Holz-Steiner-Gruppe kämpft ums Überleben

Laut KSV "schlechte Bonität" - Hausbank Bank Austria stellte Kredite fällig

Wien (OTS) - Das im Besitz des Wiener Unternehmers Horst Jeschek stehende Unternehmen Holz-Steiner Teppichland & Fliesencity AG kämpft ums wirtschaftliche Überleben. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Laut FORMAT ist unter den Lieferanten des Unternehmens, das mit 350 Mitarbeitern an 32 Standorten zuletzt eine Milliarde Schilling Umsatz erwirtschaftet hat, bereits vor mehreren Wochen Panik ausgebrochen, weil die Hausbank Bank Austria Wechsel des Unternehmens unter Hinweis auf die schlechte Bonität platzen ließ.

FORMAT zitiert den mit der Reinigung von Holz-Steiner-Filialen betrauten Wiener Unternehmer Vladislav Nikolic mit den Worten: "Ich habe dann in der Zentrale erfahren, daß die Hausbank Bank Austria dem Unternehmen alle Kredite fällig gestellt hat. Dadurch sind akute Zahlungsschwierigkeiten entstanden. Die schweben offenbar in akuter Insolvenzgefahr."

Auch der Direktor des Kreditschutzverbandes von 1860 (KSV), Kurt Haendel, bestätigt gegenüber FORMAT: "Die Bonität des Unternehmens wird von uns als schlecht eingestuft. Wir raten zur Vorsicht und machen die Lieferanten auf das hohe Risiko aufmerksam."

Horst Jeschek, Eigentümer der Holz-Steiner Teppichland & Fliesencity AG, wollte gegenüber dem Magazin keine Stellungnahme abgeben. In einem Telefax an FORMAT heißt es nur: "Für Auskünfte über den angesprochenen Problemkreis bin ich nicht zuständig." Laut FORMAT soll am Montag eine Entscheidung über das weitere Schicksal des Unternehmens fallen. Teppichland-Gründer Horst Jeschek hatte 1988 den maroden Holz-Steiner übernommen. Mitte 1997 waren Verkaufsverhandlungen an den Lagerhauskonzern Raiffeisen Ware Austria (RWA) geplatzt.

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