HÖGER : SOZIALZENTREN MEILENSTEIN DER SOZIALPOLITIK DES LANDES

Spatenstich für neues Sozialzentrum in Ebreichsdorf

St.Pölten (SPI) Als wir vor nunmehr 10 Jahren das erste Sozialzentrum in Traiskirchen eröffnet haben, war dies der Auftakt zu einer gewaltigen Bewegung die das ganze Land erfaßt hat: Dank der durchgesetzten Förderungsmöglichkeit aus Wohnbaumitteln sind heute über 100 Sozialzentren in allen Teilen des Landes in Betrieb, Bau oder zumindest Planung. Der Bezirk Baden war nicht nur Heimat des ersten Sozialzentrums in Traiskirchen sondern ist nunmehr auch der erste Bezirk in Niederösterreich der fast flächendeckend mit Sozialzentren versorgt ist. Ziel ist es, den älteren Mitbürgern ein "Alter in Würde" zu ermöglichen, das Verbleiben in der gewohnten Umgebung und dabei bestmögliche Hilfe und Pflege durch qualifiziertes Personal zu finden. Gemeinsam mit der flächendeckenden Versorgung mit den sozialen und sozialmedizinischen Diensten stellen die Sozialzentren einen Meilenstein in der Sozialpolitik des Landes dar, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Ernst Höger Samstag beim Spatenstich für das neue Sozialzentrum in Ebreichsdorf. "Diese Soziale Antwort auf die großen Herausforderungen im Bereich Hilfe und Pflege hat bereits mehrfach wissenschaftliche Anerkennung gefunden und stellt nicht nur den menschlichsten, sondern auch den kostengünstigsten Weg in die Zukunft dar", unterstrich Höger.

Die Sozialzentren sind eine Kombination aus Seniorenwohnungen und Stationen der mobilen Dienste, und viele davon verfügen bereits auch über Kurzzeitpflegeeinrichtungen, erinnerte der Landeshauptmann-Stellvertreter. Die Sozialdemokratie bekennt sich zur freien Marktwirtschaft, aber der freie Markt regelt nicht alles – er baut keine Sozialzentren, Schulen, Kindergärten, Wohnungen oder Spitäler, die sich ein Arbeitnehmer auch leisten könnte. "Hier ist es Aufgabe der Politik, lenkend einzugreifen. Mit der Verdopplung der Wohnbautätigkeit des Landes, allein in den letzten 5 Jahren wurden 22.000 Wohnungen errichtet, von der Eigenheimförderung ganz zu schweigen, haben wir die Wohnungsnot im Land überwunden und können nun einen ganz wesentlichen zweiten Schwerpunkt forcieren: Die Sanierung unserer alten Ortskerne und Arbeitersiedlungen, wo der Großteil der älteren und einkommenschwächeren Mitbürger wohnen, die sich trotz der vorbildlichen Wohnbauförderung noch keine neue Wohnung leisten konnten oder wollten", hob Höger hervor. Die sanierten Arbeitersiedlungen in Berndorf, in Marienthal, die Nadelburg, die Eichkogelsiedlung in Guntramsdorf, die großen Arbeitersiedlungen in Hirtenberg, Wr. Neustadt oder St. Pölten sind Zeichen, wie dies erfolgreich möglich ist.

Damit werden nicht nur Arbeitsplätze im regionalen Gewerbe gesichert, sondern auch unzählige kultur- und industriehistorisch wertvolle Bauten erhalten, die für die Geschichte Niederösterreichs mindestens ebenso wichtig sind, wie die vielen Schlösser, Klöster und Burgen, die wir in den vergangenen Jahren revitalisiert haben. "Die Verdoppelung der Wohnbauförderung ist auf weitere 5 Jahre paktiert – und damit die Kontinuität im Wohnbaubereich gesichert – ein weiterer Erfolg der Sozialdemokratie", schloß Höger.
(Schluß) nk/wb

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