Onodi: Frauenförderung endet nicht am Gehaltsscheck

Familien- und Frauenförderung müssen sich stärker ergänzen

St. Pölten, (SPI) - Frauenförderung und öffentliche Auftragsvergabe sind in jenen Bereichen, wo die Sozialdemokraten verantwortlich zeichnen, keine leeren Versprechungen. So wurden in den SP-Ressorts auf Bundesebene wichtige frauenpolitische Zielsetzungen umgesetzt. Bei Aufträgen, wo keine EU-Ausschreibung notwendig ist, wird die Frauenförderung in einem Betrieb berücksichtigt; Angebote von Firmen, die die Kriterien erfüllen, dürfen dann auch um zwei Prozent teurer sein und gelten dann als Bestbieter. Auch die Lehrlingsförderung wurde damit entsprechend mitgeregelt, die generell, aber besonders auch für Mädchen, die es am Lehrlingsmarkt oft schwer haben, wichtig ist", informiert die St. Pöltner Frauenvorsitzende und 2. Präsidentin des NÖ Landtages, Abg. Heidemaria Onodi.****

Die Schaffung einer eigenständigen Altersversorgung für alle Frauen, einen Rechtsanspruch für Teilzeitarbeit sowie die Ausweitung der Behaltepflicht nach der Karenzzeit sind neben der Forderung nach einem einkommensbezogenes Karenzgeld, das weit wichtiger und zielführender ist als das Karenzgeld für alle, die Schwerpunkte einer Frauenpolitik der Sozialdemokraten, die sich nicht an kurzfristigen Schlagzeilen orientiert, sondern verwirklichbare und vor allem haltbare Ziele und Forderungen für künftige Generationen umsetzen möchte.

Frauen- und Familienpolitik sind dabei nicht trennbar, sondern müssen sich umfassend ergänzen. Die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit endet nicht am Gehaltsscheck, sondern sie muß auf die Bereiche Kinderbetreuung, Wiedereinstieg nach der Babypause und Qualifikation ausgeweitet werden. "Eine kostenlose, ausreichende und qualitätsvolle Kinderbetreuung, eine entsprechende Anrechnung der Kinderbetreuungszeiten für die Pension, eine eigenständige sozialrechtliche Absicherung der Frau sowie eine existenzsichernde Anhebung des Karenzgeldes sind hier jene Zielsetzungen, die es zu verwirklichen gilt", so Abg. Onodi abschließend.
(Schluß) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI