Gelungene Präsentation des St.Pöltner Stadionprojektes

UEFA-Lefkaritis: "Innovatives und aufregendes Projekt"

St.Pölten (NLK) - Positive Reaktionen der UEFA-Vertreter gab es heute für das Projekt eines Fußballstadions für die Europameisterschaft 2004, für die sich der Österreichische Fußballverband gemeinsam mit Ungarn bewirbt. Eine Inspektionsreise führte eine Delegation der UEFA, bestehend aus Vertretern Zyperns, Rumäniens, Wales und der Schweiz nach Graz, Innsbruck, Salzburg und heute nach St.Pölten, wo das Projekt der NÖ Hypobauplanung in der NÖ Landessportschule im Modell präsentiert wurde. Die Reise wird in Wien abgeschlossen. In St.Pölten ist ein Vario-Stadion geplant, bei dem ein Freiluftstadion für maximal 30.000 Besucher mit einer Sporthalle für 16.000 Besucher kombiniert wird. Variable Tribünen und gemeinsame Gastronomie ergeben Synergieeffekte, die Projektkosten werden sich auf 600 Millionen Schilling belaufen.

Der Vorsitzende der UEFA-EM-Kommission Marios N. Lefkaritis zeigte sich sowohl von der Präsentation als auch vom St.Pöltner Projekt selbst sehr angetan. Er ließ erkennen, daß das geplante Stadion voll den Ansprüchen der UEFA entspreche. Bei der Realisierung sei es aber notwendig, ständigen Kontakt mit dem Stadien-Ausschuß der UEFA zu halten, um alle Anforderungen optimal umzusetzen. Man sei zufrieden mit dem Projekt und habe eigentlich gar nicht viele Fragen stellen müssen. Wichtig sei auch, daß der politische Wille, das Projekt umzusetzen, überall erkennbar sei.

Ernest Walker, Vorsitzender der UEFA-Stadien-Kommission, bezeichnete das St.Pöltner Projekt als innovativ und sehr unterschiedlich von dem, was man von Stadien gewöhnt sei. Besonders die mehrfach verwendbare Tribüne sei ein neuer Schritt. Insgesamt ein "aufregendes" Projekt, das in eine junge Hauptstadt passe. St.Pölten verdiene zweifellos ein brandneues Stadion.

ÖFB-Präsident Beppo Mauhart deponierte bei den Kommissionsvertretern, daß die Bewerbung Österreichs voll mit der Zielrichtung der UEFA konform gehe, durch die EM einen sportlichen Impuls in Mitteleuropa auszulösen und die Verbindung mit Osteuropa herzustellen. Es sei für ihn nicht vorstellbar, daß es in der derzeitigen europäischen Entwicklung zu einer Entscheidung für Bewerber im äußersten Westen Europas komme. Die Austragung in Ländern, die durch eine Schengen-Grenze getrennt sind, werfe sicherlich Probleme auf, man werde diese aber zweifellos lösen.

Die UEFA-Kommission wurde durch Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop empfangen und willkommen geheißen, bei der Präsentation wurde sie von Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka geleitet.

Die Entscheidung der UEFA, welche Bewerber den Zuschlag für die EM erhalten, soll am 9. Juli 1999 fallen.

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