Kurzbauer fordert Absicherung der bäuerlichen Einkommen

Landwirtschaft sorgt für Erhalt der Kulturlandschaft

Niederösterreich, 12.3.99 (NÖI) "Die Pflege und Erhaltung unserer Kulturlandschaft ist eine der Grundlagen für die Einnahmen des heimischen Tourismus. Dafür gibt es keine Gegenleistung. Wie groß wäre wohl der Rückgang an Nächtigungszahlen und damit an Einkommen im Tourismusbereich, gäbe es keine Pflege unserer so ausgebuchten Ferien- und Erholungslandschaften?", fragt der VP NÖ Abgeordnete z. NR Kurzbauer anläßlich der Genehmigung des Förderungsberichts 1997 im Budgetausschuß. ****

Zudem erhalten unsere Bauern seit 1995 ca. 23 % oder 6,7 Mrd S weniger an Ausgleichszahlungen für ihre Preisverluste.
Andererseits werden die Aufgaben, die unsere moderne Konsumgesellschaft an die Landwirtschaft stellt, wie Umweltschutz, artgerechte, umweltverträgliche Tierhaltung zu niedrigsten Preisen sowie Kulturlandschaftserhaltung nicht weniger.

Für immer mehr Bauern stellt sich daher anläßlich dieser existenzbedrohenden Situation die Frage, wie sie in Zukunft weiterwirtschaften können.

Kurzbauer fordert daher das bäuerliche Einkommen auf 2 Säulen zu stellen: Einerseits, als Einkommensgrundlage faire
Erzeugerpreise für qualitativ hochwertige Produkte, andererseits, eine angemessene Entlohnung für die bisher unberücksichtigte Arbeit in der Landschaftspflege.

Im Zusammenhang mit der europäischen Agrarreform, die durch die Reduzierung der Agrarpreise zu Einkommensverlusten der Bauern führt, fordert Kurzbauer von Edlinger die Bereitstellung finanzieller Mittel für Ausgleichszahlungen auf nationaler Ebene.
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