Unterstützung für behinderte Menschen in Betrieben

Betreuer arbeiten Fähigkeiten heraus

St.Pölten (NLK) - Behinderte, psychisch kranke und weniger begabte Menschen werden in Niederösterreich am Arbeitsplatz im Rahmen einer "Arbeitsassistenz" oder einer "Arbeitsbegleitung" unterstützt: Mit Hilfe von Betreuern, die unter anderem bei der Caritas Wien, der Caritas St.Pölten, der Lebenshilfe NÖ, dem Verein Windrad-Baden oder dem Verein "Jugend und Arbeit" beschäftigt sind, werden die Stärken der Arbeitnehmer mit Hilfe eines Fähigkeitsprofils herausgearbeitet. "Die Arbeitsassistenz ist also eine Brücke zwischen Betrieben und Menschen mit besonderen Bedürfnissen", erklärte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Die Arbeitsassistenz sei ein elementarer Beitrag zur Behindertenbeschäftigung. Die Integrationsbegleiter helfen auch den Arbeitgebern bei den behördlichen Belangen und informieren sie außerdem über Förderungen. Gemeinsam mit den Regionalstellen des Arbeitsmarktservice Niederösterreich werden Schulabgänger über Eingliederungsmöglichkeiten informiert und verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten vermittelt. "Die Erfahrungen zeigen, daß sich ein Mitarbeiter mit besonderen Bedürfnissen positiv auf die Zusammenarbeit und die Teamfähigkeit auswirkt", freut sich Prokop. Arbeitsassistenz und Arbeitsbegleitung werden in Niederösterreich seit 1995 angeboten. Beispielsweise wurden von der Caritas St.Pölten im Vorjahr 114 Menschen von sechs Sozialarbeitern betreut, davon haben 52 Menschen einen Arbeitsplatz erlangt oder den gefährdeten erhalten. Derzeit werden rund 80 Menschen betreut.

Finanziert wird die Arbeitsassistenz, die ein Jahr dauert, vom Land Niederösterreich, dem Bundessozialamt NÖ, dem Arbeitsmarktservice NÖ und dem Europäischen Sozialfonds. Das Land stellte im Vorjahr dafür 7,3 Millionen Schilling bereit. Heuer werden es über 8 Millionen Schilling sein.

Nähere Information: Caritas St.Pölten, 02742/844-52.

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