AKNÖ-Direktor Kaufmann: Preisfinder helfen Geld sparen und schaffen Arbeitsplätze

Boykottaufruf des Fahrzeughandels absurd

"Mit den Preisfindern versetzen wir die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die glückliche Lage, sich einen umfassenden Marktüberblick zu verschaffen, preiswerter einzukaufen und sich eine Menge Geld zu sparen. Die Konsumenten können um das eingesparte Geld mehr Waren kaufen, erhöhen die Nachfrage und schaffen damit Arbeitsplätze." Das stellt der Direktor der Arbeiterkammer Niederösterreich, Mag. Herbert Kaufmann, zum heutigen Vorwurf des Bundesgremiums Fahrzeughandel fest, die AKNÖ hetze Konsumenten auf und gefährde mit den Preisfindern tausende Arbeitsplätze im Fahrzeughandel. Den Aufruf, die AKNÖ-Preisfinder ab sofort zu boykottieren, findet der AKNÖ-Direktor absurd.

Die Preisfinder wurden Anfang Dezember 1997 als Pilotversuch gestartet. Ziel dabei ist es, durch Markttransparenz Vorteile für die Konsumenten zu sichern. Bisher hat sich gezeigt, daß die Preisfinder weder unseriösen Betrieben zu mehr Umsatz verhelfen, noch durch Diskonterförderung Arbeitsplätze bedrohen. Um die Qualität der Händler zu gewährleisten, besteht eine Schnittstelle zu den AKNÖ-Konsumentenberatern. In knapp 16 Monaten haben die Preisfinder den Konsumenten unter dem Strich schon 20 Millionen Schilling eingespart.

Direktor Kaufmann unterstreicht, daß eines der Hauptziele der Preisfinder sei, einen fairen Leistungswettbewerb unter den Händlern zu fördern. Ausgangspunkt sei immer das gleiche Produkt und die gleiche Leistung. Mag. Kaufmann: "Aber diese Intention entspricht offenbar nicht den Interessen des Fahrzeughandels. Ich frage mich, wo der Unternehmergeist geblieben ist, wenn man sogar den direkten Preis- und Leistungsvergleich scheut." Außerdem seien viele Unternehmer sehr wohl bereit, sich einem fairen Leistungswettbewerb zu stellen, indem sie sich um Aufnahme in die Datenbank der Preisfinder bemühen. Im vergangenen Jahr hätten sich rund 700 Betriebe gemeldet, die unbedingt mitmachen wollen. In Summe haben die Preisfinder bereits 2200 Händler in ihrer Datenbank.

Der Einwand, daß die Preisfinder "Fax-Händler" und "Handy-Vermittler" bevorzuge, stimmt nicht. Bei den Preisrecherchen können ausschließlich renomierte Autohändler aus ganz Österreich den Preiswettbewerb für sich entscheiden. Diese Händler verfügen ausnahmslos über Verkaufsräumlichkeiten und Arbeitnehmer, die die Beratung des Kunden übernehmen.

Mag. Kaufmann abschließend: "Der Boykottaufruf des Fahrzeughandels ist absurd und zeigt, daß wir mit den Preisfindern am richtigen Weg sind. Wer faire Preise und gutes Service anbietet, braucht vor den Preisfindern keine Angst haben. Ich lade alle Händler ein, sich bei den Preisfindern aktiv zu beteiligen. Die Arbeiterkammer Niederösterreich wird jedenfalls daran festhalten, durch mehr Marktinformationen ungerechtfertigt hohe Preise zu verhindern."

Nähere Informationen zu den Preisfindern gibt es unter 0660/8404 bzw. der Internet-Homepage http://www.preisfinder.at

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