Keusch: ÖGB/AK-Forderungskatalog wurde zur "Beschäftigungsinitiative Niederösterreich"

Anhebung der Landesmittel für Beschäftigungsprojekte

St. Pölten, (SPI) - "5000 neue Arbeitsplätze jährlich und eine Senkung der Arbeitslosenrate um 1 Prozent - die im Rahmen des Vertrages zu einer landesspezifischen Beschäftigungsinitiative zwischen dem Land NÖ, dem Bundesministerium für Soziales sowie dem AMS und dem Bundessozialamt festgelegten Schwerpunkte entsprechen voll und ganz dem gemeinsamen Forderungskatalog der AKNÖ und dem ÖGB-Niederösterreich. Die klaren Bestrebungen des Landes, sich nun auch voll in den von Bundeskanzler Viktor Klima initiierten Nationalen Beschäftigungsplan "einzuklinken", sind ein weiterer Erfolg der Sozialdemokraten auf Bundes- und Landesebene, die für eine nachhaltige Verbesserung der Beschäftigungssituation nicht nur den Nationalen Beschäftigungsplan durchgesetzt haben, sondern parallel dazu in vielen Bereichen - beispielsweise im Rahmen der Lehrlingsbeschäftigung - Initiativen setzten", lobt SP-Abgeordneter Eduard Keusch die nun erzielte Einigung auf Landesebene.****

Die Grundvoraussetzungen, die Bundes-NAP-Mittel in Niederösterreich effizient einzusetzen, sind nun geschaffen worden. Im sozialpartnerschaftlichen Forderungskatalog besonders hervorzuheben sind dabei die Schaffung einer Beschäftigungsverträglichkeitsprüfung bei Wirtschafts- und Projektförderungsmaßnahmen, die rasche Inangriffnahme beschäftigungsintensiver Projekte und deren Ausrichtung auf eine möglichst ganzjährige Beschäftigung, die Anpassung aller Kinderbetreuungseinrichtungen an die Arbeitswelt der Eltern, die Unterstützung für Arbeitsplätze im ambulanten Hilfs- und Pflegebereich und die Erhöhung der Landesanteile an Beschäftigungsprojekten. "Besonders letzteres ist besonders positiv zu vermerken, da in der Vergangenheit reine NÖ-Landesmittel in Beschäftigungsinitiativen sehr bescheiden gehalten wurden. Hier müssen auch im Rahmen der bevorstehenden Budgetverhandlungen 2000 klare Signale gesetzt werden, daß Niederösterreich seine Verantwortung umfassend wahrnimmt", so Abg. Keusch abschließend. (Schluß) fa

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