Symposium in Hollabrunn:

Perspektiven der Psychiatriereform in NÖ

St.Pölten (NLK) - Am kommenden Mittwoch, 17. März, um 13.30 Uhr findet das Symposium "Perspektiven der NÖ Psychiatriereform" im Tagungsraum des Krankenhauses Hollabrunn statt. Dabei werden hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft die Weiterentwicklung der Psychiatriereform in Niederösterreich diskutieren. Das Krankenhaus Hollabrunn wurde als Tagungsort gewählt, weil hier seit einem Jahr die erste sozialpsychiatrische Abteilung an einem Allgemeinkrankenhaus besteht. Derartige Abteilungen sind als Kernpunkte der Psychiatrieregionen Niederösterreichs an fünf weiteren Allgemeinkrankenhäusern in Niederösterreich geplant.

"Anlaß für das Symposium ist die Würdigung des einjährigen Bestehens der Abteilung in Hollabrunn. Aus den in Hollabrunn gewonnenen Erfahrungen sollen Perspektiven für die weiteren geplanten Regionalisierungsschritte abgeleitet werden", stellt Landesrat Dr. Hannes Bauer fest.

"Die positiven Erfahrungen in Hollabrunn zeigen, daß die NÖ Psychiatrieplanung auf dem richtigen Weg ist", so Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Neben den politischen Entscheidungsträgern Prokop und Bauer referieren als Fachleute Univ.Prof. Dr. Heinz Katschnig (Autor des NÖ Psychiatrieplanes) und Prim. Dr. Rainer Gross (Krankenhaus Hollabrunn). Für die Angehörigen spricht Mag. Ingrid Rath. Mit besonderer Spannung wird das Referat von Ingward Tauchert erwartet, der als Psychiatriebeauftragter des Saarlandes aus einer 10jährigen Erfahrung mit einer "reformierten" Psychiatrie berichten wird.

Landeshauptmannstellvertreterin Prokop begrüßt das Symposium, da hier im nationalen Dialog wie im internationalen Vergleich der NÖ Psychiatrieplan und seine Umsetzung diskutiert werden und ein Erfahrungsaustausch stattfindet. Ihr besonderes Interesse gilt dem Ausbau der sozialpsychiatrischen Versorgung in den Regionen und einer engen Kooperation aller Versorgungseinrichtungen. Dazu Landesrat Bauer: "Die Einrichtung von 7 Psychiatrieregionen wie die Umstrukturierung der Landesnervenkliniken Gugging und Mauer sind zügig angelaufen. Das Symposium ist die Chance, die bisherige Entwicklung zu reflektieren und Weichenstellungen für weitere Schritte zu setzen."

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