20.000 zusätzliche Jobs bis 2004

Prokop: Beschäftigungspakt im Oktober unterschriftsreif

St.Pölten (NLK) - Zur ersten Sitzung zur Vorbereitung des NÖ Beschäftigungspaktes 2000 - 2004 hat gestern Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop in das NÖ Landhaus in St.Pölten eingeladen. Und sie formulierte auch die Zielsetzungen:
"Ziel des Beschäftigungspaktes in Niederösterreich ist es, innerhalb von 5 Jahren 20.000 zusätzliche Jobs zu schaffen und die Arbeitslosenquote um 1 Prozent zu senken. Dazu ist es notwendig, daß das Land Niederösterreich, das Arbeitsmarktservice Niederösterreich, das Bundessozialamt für Niederösterreich und der Bund ihre Investitionen und Ausgaben auch daraufhin prüfen, welchen Effekt sie am Arbeitsmarkt haben. Darüber hinaus werden das Land Niederösterreich und der Bund ihre beschäftigungswirksamen Ausgaben aufeinander abstimmen, damit die Mittel in Zukunft effizienter eingesetzt und sinnvolle Arbeitsplätze geschaffen werden." Festgelegt wurde auch ein Zeitplan: Die nächste Sitzung wird im Juli stattfinden, im Oktober soll der NÖ Beschäftigungspakt unterschriftsreif vorliegen.

Der "NÖ Beschäftigungspakt 2000 - 2004" ist ein Vertrag zwischen dem Land Niederösterreich, dem AMS NÖ, dem Bundessozialamt für NÖ und dem Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. In Niederösterreich gab es 1998 im Jahresdurchschnitt 37.700 Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote hat 6,9 Prozent betragen. Eine Senkung der Arbeitslosenquote um 1 Prozent bedeutet eine Reduzierung der Arbeitslosenzahl um 5.200 Personen.

Beim gestrigen ersten Gipfelgespräch zum NÖ Beschäftigungspakt 2000 - 2004 waren die Arbeitgeber durch die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung und die Arbeitnehmer durch den ÖGB und die Kammer für Arbeiter und Angestellte vertreten.

Weil zusätzliche Arbeitsplätze wirksam vor allem in den Gemeinden geschaffen werden können, wurden auch die großen Gemeindevertreterverbände beigezogen. Der ÖGB und die Arbeiterkammer haben gestern auch einen Katalog mit Forderungen an das Land, den Bund und das Arbeitsmarktservice vorgelegt. Prokop: "Wir werden diese Forderungen sowohl auf ihre Sinnhaftigkeit als auch auf ihre finanziellen Auswirkungen hin prüfen. Im Beschäftigungspakt selbst wird dann festgeschrieben werden, welche konkreten Maßnahmen in den nächsten Jahren mehr Jobs bringen sollen. Das Land Niederösterreich wird seinen Anteil am Gelingen des NÖ Beschäftigungspaktes 2000 -2004 leisten und seine Ausgaben für beschäftigungswirksame Projekte erhöhen. Dabei werden wir primär die Zielgruppen der Frauen, der Jugendlichen, der älteren Arbeitslosen und auch der Behinderten im Auge haben."

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