CRETACOLOR übernimmt Mehrheit bei ÖKI und SAX

Synergien bei Produkten und Vertrieb - Umsatz-Ziel 2000: 500 Mio. Schilling

Wien (OTS) - Die Imarco H. Hromatka GmbH, Muttergesellschaft des burgenländischen Schreibwarenherstellers CRETACOLOR, übernimmt als Mehrheitsgesellschafter ÖKI (Österreichische Kuvertindustrie) und die ÖKI-Tochterfirma SAX. ÖKI - österreichischer Marktführer im Segment Kuverts und Versandtaschen, setzte zuletzt mit 190 Mitarbeitern 300 Millionen Schilling um, SAX - Hauptprodukte Locher, Hefter, Büro- und Aktenklammern - brachte es 1998 mit 100 Mitarbeitern auf einen Umsatz von 120 Millionen Schilling, davon 70 % Exportanteil.

CRETACOLOR - Schulprodukte, Künstlermaterial und Schreibwaren für's Büro - erwirtschaftete im selben Zeitraum mit 60 Mitarbeitern 45 Millionen Schilling, 70 % Exportanteil.

Gemeinsam will man 1999 480 Millionen Schilling umsetzen, für das Jahr 2000 sind 500 Millionen Schilling das geplante Umsatz-Ziel.

Ergänzung bei Produkten

Die Gründe für den Unternehmenskauf liegen neben der geographischen Nähe - Standort von allen drei Unternehmen ist das burgenländische Hirm - für Alexander Hromatka, Geschäftsführer von CRETACOLOR auf der Hand: "Die Produkte von CRETACOLOR, ÖKI und SAX ergänzen sich optimal. Gemeinsam können wir den österreichischen PBS (Papier-Büro-Schreibwaren)-Fachhandel optimal betreuen." Synergien sieht Hromatka vor allem in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Logistik und Produktion.

Der Übernahmepreis kommt zur Gänze dem Unternehmen ÖKI zugute, das seit der Übernahme durch die Preyer Holding im Vorjahr - Erich Preyer ist weiterhin Minderheits-Gesellschafter - einen Erneuerungskurs eingeschlagen hat. Die für die nächsten Jahre notwendigen Investitionen in die ÖKI plant Hromatka mit rund 20-40 Millionen Schilling per anno.

Aus für Jeannée, neue Arbeitsplätze

Eine Bedingung für das Engagement von CRETACOLOR war das vollständige Ausscheiden des wegen Betrugs verdächtigen Wiener Rechtsanwalts Wolfgang Jeannée als Gesellschafter bei ÖKI. Alexander Hromatka: "Wir waren zwar schon zuvor im Gespräch, dieser Vorfall hat das Ganze aber natürlich beschleunigt. Die Mittel für dringende Investitionen stehen jetzt wieder bereit, dadurch können mit dieser österreichischen Lösung auch alle Arbeitsplätze erhalten werden." Sowohl CRETACOLOR als auch ÖKI würden aufgrund der guten Auftragslage für beide Betriebe weitere Mitarbeiter in Hirm suchen, wodurch für die Region zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.

Komplette PBS-Range

Keine personellen Veränderungen wird es im ÖKI-Management geben. Geschäftsführer Georg Angerer genießt das volle Vertrauen der neuen Mehrheitsgesellschafter und soll den eingeschlagenen Erneuerungskurs, der sich voll mit der Linie von CRETACOLOR deckt, fortsetzen.

Als oberste Priorität für die Zukunft sieht Alexander Hromatka für alle drei Unternehmen die ständige Produktinnovation und höchste Qualität: "Unsere Devise: 3 österreichische Markenartikel-Produzenten der PBS-Branche bearbeiten den Markt unter einem gemeinsamen Dach."

Für CRETACOLOR steht der Aufbau eines Gesamtsortiments für Künstler, Schule und Büro im Vordergrund. Zuletzt hatte das Unternehmen mit dem Graphit-Stift CRETACOLOR Monolith als einziges österreichisches Unternehmen den Preis Design Plus '99 der Frankfurter Messen gewonnen.

ÖKI entwickelt ein neues Kuvert-Standard-Programm und berücksichtigt dabei besonders hochwertige Papierqualitäten, die auch für die moderne Kuvertier-Technologie geeignet sind.

SAX geht mit Lochern und neuen Heftern der Produktlinie Century Line - Launch im Mai 1999 - ins Jahr 2000.

Weitere Informationen zu CRETACOLOR auch unter http://www.aigner-pr.co.at/clients

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