Dirnberger: Kampf gegen bohrende Kosten der Zahnärzte hat sich bezahlt gemacht

Zahnärzte senken Tarife für Kronen - erster Erfolg des NÖ-AAB

St. Pölten (OTS) - Ein Drittel der NÖ-Zahnärzte hat in den vergangenen Wochen ihre Tarife für Kronen auf 6200 Schilling gesenkt. Das berichtet heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB). "Das ist ein erster Erfolg des Kampfes gegen die bohrenden Kosten bei den Zahnärzten. Seit Jänner dieses Jahres ist es nun auch den Ambulatorien der Krankenkassen erlaubt, Zahnkronen anzufertigen. Die so entstandene Konkurrenz hat sich kostensenkend auf die Tarife der niedergelassenen Zahnärzte ausgewirkt", stellt Dirnberger fest.

Das kann aber, so der AK-Vizepräsident, nur ein erster Schritt zu mehr Gerechtigkeit und Service für die Patienten sein. Weitere Forderungen sind nun:

1. Aufhebung der Beschränkungen bei der Herstellung von Zahnkronen in Ambulatorien - derzeit nur für einkommensschwache oder Patienten, die bereits in Ambulatoriumsbehandlung sind.

2. Abschaffung des Mitspracherechts der Ärztekammer bei der Installierung eines weiteren Behandlungsstuhles in Zahnambulatorien der GKK. Dieses Recht der Ärztelobby wurde zur reinen Blockade gegen Patientenwünsche umfunktioniert.

3. Die Zahnambulatorien, die schon jetzt kostendeckend arbeiten, sollen flächendeckend in allen Bezirken auch gegen die Blockade der Ärztekammer errichtet werden dürfen.

Dirnberger: "Zur Umsetzung dieser Forderungen ist eine Änderung des ASVG notwendig. Ich fordere daher Gesundheitsministerin Hostasch auf, endlich im Interesse der Zahnpatienten tätig zu werden".

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